Verborgene Schätze hinter alten Hecken

Von: Sarah Maria Berners
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Der große Weiher, der umrahmt ist von mannshohem Schilf, ist das Prachtstück in Günter Korstens paradiesischem Garten. Die Besucher fühlten sich wie im Urlaub. Doch so ein Garten ist auch jede Menge Arbeit. Foto: Sarah Maria Berners

Höfen. „Das ist ja wie im Urlaub”, staunt ein junger Mann. Er hat es sich in der Sonne auf einer Schieferbank gemütlich gemacht und lässt seinen Blick über den wunderschönen Weiher, den Günter Korsten in seinem Garten angelegt hat, schweifen.

Mannshohes Schilf umgibt den Weiher, im Wasser drehen Enten munter ihre Runden und im warmen Sonnenlicht öffnen die Seerosen ihre Blüten. Ein kleiner Bach plätschert unter einer Brücke hindurch in das funkelnde Wasser. Am gegenüberliegenden Ufer des Weihers steht ein reetgedeckter Gartenpavillon.

Idyllisches Anwesen

Was sich hinter den Buchenhecken und dem reetgedeckten Bauernhaus versteckt, können Vorbeifahrende nur ahnen. Am Sonntag, beim Tag der offenen Gartenpforte, konnten naturverbundene Menschen, Gartenfreunde und Hobbyfotografen einen Blick hinter die Hecken an der Höfener Hauptstraße werfen.

Der leidenschaftliche Hobbygärtner Günter Korsten lebt in der Woche in Mettmann und kommt nur an den Wochenenden in sein idyllisches Anwesen in der Eifel.

Im großen Garten gibt es dann immer etwas zu tun. 1992 hat der Hobbygärtner das Anwesen erworben und ein Jahr darauf wurde der große Weiher angelegt. „Wir haben hier 1800 Quadratmeter Folie verlegt”, erklärt er die Dimensionen des Weihers. „Ein kleiner, allerdings nicht sehr ergiebiger Brunnen, wirkt der Verdunstung etwas entgegen.”

Hinter einer großen, alten Buchenhecke hat Günter Korsten ein kleines Labyrinth aus Buchsbaum-Hecken angelegt. In den Feldern wachsen Lavendel, Rosen und Flockenblumen. Aber auch Kohlrabi und Kartoffeln gedeihen im Buchsbaumlabyrinth prächtig. Gepflanzt wird, was schön ist. „Und manchmal lasse ich auch einfach mal etwas wachsen, was sich da gesetzt hat”, erzählt Korsten. „Natur ist schließlich Natur”, sagt er, und er wirkt glücklich, wenn er sein idyllisches Anwesen betrachtet.
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