Roetgen - „Vennhof“ soll ein Zentrum für Roetgen werden

„Vennhof“ soll ein Zentrum für Roetgen werden

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
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Es tut sich was: An der Faulenbruchstraße 1 ist das neue Zentrum „Im Vennhof“ geplant. Alles soll moderner, schöner und zweckmäßiger werden. Foto: G. Sander

Roetgen. „Im Vennhof – Hier wird das neue Zentrum für den östlichen Teil von Roetgen gebaut.“ Klingt gut, doch es bleiben noch viele Fragen offen. Was wurde in den letzten Jahren nicht alles in diesem Gebäude verkauft? Schnuller, Strampelhöschen, Kinderwagen, Drogerieartikel, Graberde, Matratzen und Lattenroste. Das war einmal und ist nun vorbei.

„Alles muss raus!“ oder „Wir schließen!“ Diese und andere Ankündigungen in den Schaufenstern sorgten für klare Verhältnisse.

Jetzt soll Neues geschaffen werden. Das Gewerbeobjekt, so die aktuelle Planung, soll modernisiert und saniert werden und den klangvollen Namen „ Im Vennhof“ tragen. Als Nutzungsart sind vorgesehen: Schuhhaus, Parfümerie, Bäckerei-Verkaufsstelle, Büros, Zahnarztpraxis, Steuerberaterbüro, Pflegeeinrichtungen für beamtete Patienten, Fitnesscenter, Herstellung, Verkauf und Vertrieb von Kinderlaufrädern sowie acht altengerechte Wohnungen. Außerdem wird die Bestandsnutzung des Casinos im Untergeschoss des Gebäudes fortgeführt.

Bauausschussvorsitzender Karsten Knoth (SPD) sagte in der jüngsten Sitzung des Gremiums: „Es hat bereits viel Wirbel gegeben.“ Das Ausschussgremium weiß, dass das triste Gebäude nun „verschönert werden“ soll. „Was ist mit einem zweiten Bauabschnitt, was läuft vor Gericht“, fragte Gudrun Meßing (Grüne). Soweit sei man noch nicht, beruhigte Bauamtsleiter Dirk Meyer die Gemüter. Es handele sich um einen Antrag, mehr sei erst einmal nicht zu sagen.

Silvia Bourceau (UWG) meldete Bedenken bezüglich der Nachbarschaft an. Für Gerd Pagnia (Grüne) ist es ein „Dauerbrenner“, in den jetzt endlich Bewegung komme. Den Umbau kann er nur begrüßen. Alles bewege sich im Rahmen des Möglichen, ergo gab er Zustimmung. Gudrun Meßing, Klaus Onasch (SPD) und Silvia Bourceau machten auf die „neue Parksituation“ aufmerksam, um auftretenden Problem frühzeitig begegnen zu können. Diese „vernünftige Maßnahme“, wie Franz-Josef Zwingmann (FDP) sie nannte, wurde bei einer Enthaltung (CDU) auf den Weg gebracht.

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