Vennbahn-Route schon vor der Einweihung gern genutzt

Von: Jan Mönch
Letzte Aktualisierung:
Hier ist die Vennbahn-Route be
Hier ist die Vennbahn-Route bereits asphaltiert: Einen Steinwurf vom Pendlerparkplatz Konzen entfernt testen Micha Kreitz (links, CDU Monschau), CDU-Europaabgeordnete Sabine Verheyen (Mitte) und Kurt Offermann (rechts, Zweirad Offermann) gemeinsam die elektrisch angetriebenen Pedelecs von Uwe Kolke (Eifel Rad). Foto: J. Mönch

Monschau. Gut, eine bessere Federung hätte ein durchschnittliches Mountain Bike den Elektrofahrrädern wohl voraus. Das merken die Teilnehmer der Gruppe, die am Montag auf der Vennbahn-Route unterwegs sind, wenn unerwartet ein Schlagloch auf der Strecke auftaucht. Da gilt es, die Pobacken zusammenzukneifen.

Wer sich selbst allerdings eher als Freizeitradler sieht denn als superambitionierter Sportbiker, der kann an den recht schweren, aber dafür umso flotteren Elektrorädern nur Vorteile erkennen.

Dazu zählt die Europaabgeordnete Sabine Verheyen (CDU, Hobby-, nicht aber Leistungssportradfahrerin), die sich von den Parteifreunden Micha Kreitz (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Monschau) und Norbert Rader (Ortsvorsteher Kalterherberg) den Stand der Dinge zeigen ließ. Selbstverständlich radelnderweise - und als Person mit Vorbildfunktion mit einem Helm auf dem Kopf - ging es vom Pendlerparkplatz Konzen durchs Paustenbacher Venn, dann vorbei an Lammersdorf und Roetgen in Richtung Fringshaus.

Einweihung im Herbst

Die Hubbel auf der Route jedenfalls sollen schon im Mai Geschichte sein: Dann nämlich sind gemäß Planung die Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen. Ausgenommen hiervon bleiben natürlich diejenigen Abschnitte, die durchs Venn führen und wo aus Naturschutzgründen nicht asphaltiert werden darf. Mit der offiziellen Einweihung rechnet Micha Kreitz dann im Herbst.

Der können wohl alle Beteiligten unbeschwert entgegenblicken. Denn bei der Rundfahrt am Montag zeigt sich: Längst erfreut die Vennbahn-Route sich großer Beliebtheit bei Radlern, Spaziergängern und auch Inline-Skatern.

Kein Wunder, dass die Route so auch immer mehr Geschäftsleute interessiert. Der Unternehmer Uwe Kolke („Eifel-Rad”) hat bereits einige Dutzend Pedelecs, so werden die Elektrofahrräder auch genannt, in Position gebracht. Und Zweirad Offermann aus Imgenbroich spielt mit dem Gedanken, die Route mit einem Reparatur-Service zu bereichern. Und was das Gebiet schon zu bieten hat, soll integriert werden, erklärt Micha Kreitz und denkt dabei etwa an Eifelblicke oder den Familienwald Konzen. So soll die Route auch dazu beitragen, dass die Tourismusregion noch stärker zusammenwächst.

Und das gilt nicht nur über Orts-, sondern sogar über Landesgrenzen hinweg. Planung und Umsetzung teilen sich nämlich bekanntlich die Eifelkommunen Monschau, Simmerath und Roetgen mit der Städteregion Aachen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Kreitz: „Dass es da ab und zu mal hakt, ist denke ich ganz normal. Insgesamt bin ich aber erstaunt, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert.”

Was Hubbel und Schlaglöcher betrifft: Die gibt es auch auf dem Pendlerparkplatz Konzen nach wie vor in Hülle und Fülle. Doch auch sie sind sehr bald beseitigt, verspricht Micha Kreitz: „Die Baufirma leistet da großartige Arbeit.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert