Vennbad: „Schlanke Sanierung” favorisiert

Von: ame
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Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter mit den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern des Monschauer Stadtsportverbandes (von links): Helmut Völl (1. Vorsitzender), Anita Sories (Frauenbeauftragte und Sportabzeichenwartin), Monika Zimmermann (Geschäftsführerin), Paul Blumensath (Kassierer), Gottfried Blum (2. Vorsitzender) und Erich Braun (Sportwart). Foto: Alfred Mertens

Imgenbroich. Vertreter sporttreibender Vereine im Stadtgebiet Monschau haben an einer Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes in Imgenbroich teilgenommen. Mit Interesse verfolgten sie dabei die Ausführungen von Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter zur Sanierung der Schwimmhalle und zu dem vom Vorsitzenden Helmut Völl vorgetragenen Bericht über die Arbeit des Stadtsportverbandes im zurückliegenden Geschäftsjahr.

Als „sehr wichtigen Faktor” sieht die Bürgermeisterin die Sicherung der Sportstätten. Bevor sie mit ihren Ausführungen zum derzeit aktuellen Thema „Schwimmhalle” begann, betonte sie, dass sie Wert darauf legen würde, dass sie vor den Vereinsvertretern nur eine „fachliche Stellungnahme abgibt”, dabei aber der „politischen Debatte im städtischen Bauausschuss in der nächsten Woche nicht vorgreifen möchte”.

„Derzeit hat sich eine Debatte über einen Bau einer gemeinsamen Schwimmhalle mit der Gemeinde Simmerath entwickelt, zumal auch in Simmerath Sanierungsarbeiten anstehen. Dennoch favorisiere ich eine schlanke Sanierung an einem Standort. Diese Sanierung ist bekanntlich durch den Rat der Stadt Monschau in Auftrag gegeben worden, und ich gehe davon aus, dass im September der Bau begonnen und frühestens Anfang 2012 beendet sein wird”, betonte sie.

Desweiteren ging sie auf eine mögliche Bildung eines „Betriebes gewerblicher Art” ein. Hierbei wäre eine Beteiligung der Vereine an den Hallennutzungskosten erforderlich; dieser würden sich pro stündlicher Hallennutzung bei einem Euro „einpendeln”. Steuerliche Vorteile würden sich dabei ergeben, denn bei baulichen Maßnahmen entsteht dann keine Umsatzsteuer.

„Der Betrieb müsste als Bedingung jährliche Einnahmen in Höhe von 35.000 Euro vorweisen”, gab die Bürgermeisterin, die von „jährlich 20.000 entstehenden Sportstunden der Vereine und weiteren 10.000 Sportstunden der Schulen” sprach, zu verstehen.

Stadtsportverbands-Vorsitzender Helmut Völl berichtete der Versammlung von „Änderungen bei der Benutzung der Sporthalle der Hauptschule in Monschau”, denn unter anderem „wollen die Basketballer im Sommer mehr zu ihrem Recht kommen”. Es wurden „vielfältige Anstrengungen unternommen”, um für die Turnvereine „eine vernünftige Ausstattung zu gewährleisten”.

Völl dankte den Planern eines am 7. März durchgeführten Einweihungsfestes für die vorzügliche Organisation. Grund für die neue Ausstattung waren vorhandene Geräte, die nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprachen. Völl betonte, dass „sich die städtischen Außensportanlagen in einem vorzüglichen Zustand befinden würden”.

Die Städteregion Aachen als Nachfolger des Kreises Aachen zahlt auch weiterhin Kopfpauschalen für Jugendliche und bezuschusst die Anschaffung von Grundsportgeräten. Die Gelder des Kreissportbundes fließen nur noch in geringem Maße, jedoch werden Anträge an den Landessportbund weiterhin bearbeitet. „Seitens des Vorstandes des Stadtsportverbandes wurden verschiedene Veranstaltungen der Vereine besucht, jedoch blieben Jubiläumsveranstaltungen im zurückliegenden Berichtszeitraum aus”, wusste Völl, der „ausdrücklich das Engagement der Vorstände und der ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen würdigte”, zu berichten.

Die beiden Kassenprüfer Benno Palm und Robert Steffens bescheinigten Paul Blumensath eine ordnungsgemäße Führung der Finanzen des Monschauer Stadtsportverbandes. Versammlungsleiterin Margareta Ritter sprach von „einem motivierten Vorstand”, dem im Anschluss von der Versammlung einstimmige Entlastung erteilt wurde. Der Vorstand wurde von den Vereinsvertretern in seiner Gesamtheit wiedergewählt. Anstelle von Robert Steffens prüft in Zukunft Barbara Frohnhoff neben Benno Palm die Kasse des Verbandes.
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