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„Vennbad die einzige sinnvolle Lösung”

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Monschau. Die öffentliche Debatte, ob Monschau und Simmerath ihre eigenen Schwimmhallen bauen sollen, oder ob es sinnvollere wäre, ein gemeinsames Großprojekt umzusetzen, nimmt kein Ende.

Angeregt unter anderem durch die Ausführungen des Simmerather Bürgermeisters Karl-Heinz Hermanns ergreift jetzt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter das Wort und erklärt: „Das Monschauer Vennbad ist die einzige sinnvolle Lösung!”

Die vielfältigen, von unterschiedlichen Motiven geprägten Meinungsäußerungen zu unserem neuen Monschauer Vennbad bedürften nun doch einer Klarstellung, fährt die Verwaltungschefin fort: „Was da zurzeit zu einer gemeinsamen Schwimmhalle erzählt, geäußert und gedeutet wird, ist teilweise doch sehr unseriös und, wie mir scheint, von egoistischen Motiven und von Wahlkampf geprägt.

„Klar auf den Punkt gebracht dagegen finde ich die offene, eindeutige Absage zu der realistischen Chance einer gemeinsamen Schwimmhalle des Roetgener Bürgermeisters Manfred Eis. Anstatt sich mit unrealistischen Träumen zu beschäftigen, verweist er klar und deutlich auf die Finanznot der Kommunen. Wir bedauern sehr die Schließung der Schwimmhalle in Simmerath, aber wer den Zustand und das Baujahr des Gebäudes kennt, darf nicht jetzt den Überraschten spielen. Bei einer vorausschauenden Planung hätte man sich wirklich frühzeitig und ernsthaft mit Monschau zu einer gemeinsamen Planung und Nutzung verständigen können.

Erste Signale einer Gesprächsbereitschaft kamen aus Simmerath erst, als die Förderzusagen zur Sanierung am vorhandenen Standort vorlagen. Da war die Schwimmhalle schon über ein halbes Jahr geschlossen, und bei Anfragen aus Monschau, in Simmerath Ersatzschwimmunterricht anbieten zu können, hatte es keine Gesprächsbereitschaft gegeben, selbst einfache Fragen zum Stundenbedarf des Schulschwimmens von Simmerather Schülern blieben in der Vergangenheit unbeantwortet. Jetzt, scheint es mir, versucht man in der Verwaltungsspitze Simmeraths auf Kosten anderer mit einer Hiobsbotschaft von Versäumnissen abzulenken, Druck aufzubauen und verspätet Kooperationsbereitschaft zu signalisieren.

„Für Schüler wenig geeignet”

Nochmals: Am alten Standort Monschau ist jede Kooperation sinnvoll und willkommen. Nur hier gibt es eine vorhandene Planung, nur hier sind eine Förderung und eine zeitnahe Realisierung aus unserer Sicht möglich. Nur hier ist der geringste Monschauer Kostenanteil realisierbar und Kostenanteile für andere am geringsten. Unter diesen Aspekten sind wir jederzeit zu ehrlichen offenen Gesprächen bereit.

Zu den Gedanken einer gemeinsamen Schwimmhalle am Standort der Simmerather Hauptschule möchte ich mich nur kurz äußern: Für das Schulschwimmen von über 2800 Monschauer Schülern ist dieser genauso wenig geeignet wie der unrealistische Millionen Euro teure Neubau am „Am Gericht”. Vom dramatischen Zeitverlust für Planung und Neubau möchte ich gar nicht sprechen.”
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