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Unfallkurve auf A 44 entschärft

Von: udo
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Achtung, Baustelle: Am Mittwoch wurde auf der Autobahn 44 die neue Verkehrsführung markiert. Foto: Ralf Roeger

Würselen/Aachen. Nach rund drei Monaten ist am Mittwoch in der Baustelle auf der Autobahn 44 zwischen dem Aachener Kreuz und der Anschlussstelle Würselen-Broichweiden ein Unfallschwerpunkt entschärft worden.

Galt bislang bei dem starken Linksschwenk in Fahrtrichtung Düsseldorf Tempo 40, darf diese Kurve seit Mittwochnachmittag mit Tempo 60 durchfahren werden. Der Grund: „Die Überfahrt des Mittelstreifens ist verlängert worden. Daher konnte die Kurve gestreckt werden und ist jetzt nicht mehr so scharf”, erklärt Norbert Cleve von der zuständigen Niederlassung des Landesbetriebs Straßen NRW in Krefeld. Am Mittwoch wurden entsprechende Markierungen auf die Fahrbahn aufgebracht und neue Schilder aufgestellt.

Dennoch appelliert Cleve an die Autofahrer, weiterhin angemessen zu fahren. „Die Leute sollen nicht rasen, sondern sich an diesem sensiblen Punkt weiter an die Vorgaben halten. Es ist schließlich eine Baustelle.”

Und die ist Ende November wegen des Baus der Kreisstraße 34 eingerichtet worden. Die Ortsumgehung soll ab dem Frühjahr 2011 das Würselener Gewerbegebiet Aachener Kreuz mit dem Flugplatz Merzbrück in der Nähe der Anschlussstelle Broichweiden verbinden und unterquert die Autobahn. Damit die notwendige Brücke möglichst schnell gebaut werden kann, wurde auf der Autobahn um diese Baustelle ein Bogen geschlagen. Das heißt: Die Fahrbahnen sind verschwenkt worden. Wo die alte Trasse der A44 verlief, wird bis kommenden Oktober die Brücke gebaut, unter der demnächst der Verkehr auf der K 34 fließen wird.

Läuft diese Brückenbaustelle zurzeit planmäßig, sieht das auf der A544 ein wenig anders aus. „Wir sind mit der Brücke über der Haarener Gracht durch den harten Winter mindestens einen Monat in Verzug”, sagt Cleve. Seit dem vergangenen Frühjahr wird für vier Millionen Euro die Brücke abgerissen und eine neu hochgezogen - in zwei Abschnitten. Derzeit wird in Fahrtrichtung Köln gebaut. Später als ursprünglich geplant sollen nun im Mai Abriss und Neubau der Brücke in Richtung Europaplatz in Angriff genommen werden.

Während das Bauwerk im Frühjahr 2011 fertig sein soll, haben die Planer bereits die nächste Baustelle im Blick. In der zweiten Hälfte 2012 gehen die Bagger der Haarbachtal-Brücke an den Beton. „Bei einer regelmäßigen Kontrolle wurden auch an dieser Brücke Mängel festgestellt”, sagt Cleve. Folgen: Abriss der in die Jahre gekommenen Brücke und Neubau. Zeit- und Kostenrahmen sind derzeit noch offen.
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