Monschau - Umgehungsstraße wird zur Dauerbaustelle

Umgehungsstraße wird zur Dauerbaustelle

Von: rpa
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Zwei brennende Monschauer Themen, die nun auch bei der Altstadt zur Sprache kamen: Der Sportplatz Flora (links) kann nun wohl doch nicht zum Kunstrasenplatz umgebaut werden, weil die Zuschussmittel dafür fehlen. In Sachen Feriendorf auf dem Gelände der ehemaligen Gewächshäuser (rechts) übt sich Bürgermeisterin Margareta Ritter noch in Zurückhaltung. Foto: H. Schepp

Monschau. Der Burgring in Monschau (Umgehungsstraße) wird umfangreich ausgebaut, „die Wasserführung muss dringend verbessert werden”, sagte Bürgermeisterin Margareta Ritter nun auf einer Versammlung der Altstadt-CDU.

Die Arbeiten werden etwa zehn Monate dauern, Bürger und Touristen müssen während dieser Zeit mit Behinderungen rechnen, vor allem die Pendler, die zur Arbeit fahren, müssen sich auf Staus und damit auf Wartezeiten einstellen. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr einspurig durch die Baustelle geleitet.

Regenrückhaltebecken am Biesweg

Mit den Arbeiten auf der B258 bei Monschau wird aber erst begonnen, wenn die Rohbauarbeiten an der neuen Schwimmhalle abgeschlossen sind. Dies ist für September geplant, berichtete die Bürgermeisterin, die weiter berichtete: auf dem Parkplatz am Biesweg wird ein Regenrückhaltebecken gebaut, daher wird der Platz für Wohnmobile gesperrt.

Ein weiteres Projekt in diesem Jahr in Monschau: die Sanierung des Sportplatzes an der Flora. Zunächst war geplant, den Sportplatz als Kunstrasenplatz herzurichten, die Kosten dafür waren auf rund 520.000 Euro veranschlagt. Gescheitert ist dieses Vorhaben an der Förderung: Gefördert wird der Neubau der Schwimmhalle, damit sei die Stadt „sehr gut bedient”, habe das Land entschieden, berichtete Margareta Ritter, daher müsse man sich mit der Sanierung des Aschenplatzes begnügen. Die Kosten dafür sind auf 140.000 Euro veranschlagt, das Geld sei im Haushalt vorgesehen. Die Arbeiten sollen bis zur nächsten Wintersaison abgeschlossen sein, so die Bürgermeisterin.

Ein anderes Projekt an der Flora: der Ferienpark auf dem Gelände der früheren Gärtnerei Fammels. Bürgermeisterin Margareta Ritter wollte sich zu den Plänen nicht ausführlich äußern. Ob das Projekt auch tatsächlich realisiert werde, dies sei abzuwarten. Die Kosten dafür sind auf zehn bis zwölf Millionen Euro veranschlagt, der Investor werde im Frühjahr die Planung selber vorstellen, sagte die Bürgermeisterin.

Kulturburg und Wasserrad

Ein weiteres Projekt in Monschau: die Burg als Kulturburg im Rahmen der „Marke Monschau”. Die Burg werde zur „touristischen Adresse” aufbereitet, neben der Klassik auch als Ort für kleinere Events.

Ortsvorsteher Georg Kaulen kündigte für die Altstadt weitere Initiativen und Projekte an: Das alte Wasserrad am Hause Bauer soll wieder flott gemacht werden. Dazu sei viel „Manpower” notwendig, sagte Georg Kaulen, der auf tatkräftige Hilfe hofft, wenn es darum geht, den Mühlengraben von Dreck und Unrat zu befreien.

Auch sollen in diesem Jahr die Wanderwege, die Treppen, die Bäche und auch die Rur wieder gesäubert werden. „Da sind die Altstädter gefordert”, betonte der Ortsvorsteher. Weitere Baumfäll-Aktionen sind aus Sicherheitsgründen nötig, so im Stadtpark und am Rahmenberg, dort werden sogar Rückepferde eingesetzt, um so die alten Mauern weitgehend zu schützen.
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