Simmerath - Übler Geruch: Doppeltes Pech im Heizkraftwerk

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Übler Geruch: Doppeltes Pech im Heizkraftwerk

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Tagelang schimpften zu Beginn der Woche Anwohner aus Simmerath über eine vom Heizkraftwerk in der Walter-Bachmann-Straße ausgehende Geruchsbelästigung. Ein übler Gestank hatte sich über die benachbarte Wohnbebauung gelegt.

Die von den Anwohnern vermutete technische Störung in der Anlage, wurde von Georg Fourne, dem Geschäftsführer des Heizkraftwerkes, bestätigt.

Demnach kam es zum Stillstand einer Turbine, so dass nicht die erforderliche Menge Luft zugeführt werden und das Heizmaterial nicht richtig durchzünden konnte. Diese Situation führte zur Schwierigkeiten und damit verbundener verstärkter Rauchentwicklung beim Anfahren der Anlage, die ausschließlich mit Holzschnitzel befeuert wird.

Zum erzwungenen Teillastbetrieb der Anlage kam Anfang der Woche dann auch die nebelige Wetterlage mit anhaltendem Nieselregen hinzu. In Verbindung mit Westwind wurde der Rauch dann nach unten gedrückt und belästigte die Anwohner. „Das war doppeltes Pech,” erläutert Georg Fourne, denn bei einer anderen Wetterlage hätte kaum jemand die durch die Störung verursachten Beeinträchtigungen wahrgenommen.

Seitens der Anwohner wurde vor allem Klage darüber geführt, dass man über die Störung nicht informiert worden sei.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns kann die Beschwerden der Anwohner nachvollziehen: „Es ist wichtig, dass das Bedingungen, unter denen das Heizkraftwerk betrieben wird, auch eingehalten werden.”

Das Heizkraftwerk in Simmerath wurde Ende 2006 in Betrieb. Eine Bürgerinitiative hatte versucht, den Bau gegenüber dem BGZ zu stoppen.
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