Monschau - Über Sinn und Unsinn der Beschilderung

Über Sinn und Unsinn der Beschilderung

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
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Erfüllt dieses Schild vor Dreistegen einen Zweck? Das fragte Michael Schreiber im Bauausschuss. Foto: Berners

Monschau. Erst hatte der Monschauer Ratsherr Georg Alt darauf aufmerksam gemacht, dass die Gottesdienst-Zeiten auf den Straßenschildern wohl der Aktualisierung bedürfen, und nun hat Bauausschussmitglied Michael Schreiber weiteren Optimierungsbedarf an den Straßenrändern festgestellt.

Seinem aufmerksamen Blick war bei den Fahrten aus Kalterherberg Richtung Monschau und wieder zurück in die Heimat nicht entgangen, dass er im Bereich Dreistegen auf der Hinfahrt aufs Bremspedal drücken muss, weil die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt ist, während er auf der Rückfahrt auf 70 km/h beschleunigen darf. „Hat das einen Grund?”, wollte er nun wissen.

Eine spontane Antwort hatte auch Bürgermeisterin Margareta Ritter nicht parat. „Vielleicht ist da ein Baustellenschild stehengeblieben”, vermutete sie. Das Schild steht noch immer, die zulässige Geschwindigkeit auf den beiden Fahrbahnen variiert.

Aber mit dieser Frage hat Michael Schreiber etwas ins Rollen gebracht. Auf Nachfrage dieser Zeitung, was denn nun mit dem 50er Schild sei, ist Ordnungsamtsleiter Vinzenz Klein die Strecke abgefahren, und hat nicht nur dieses Manko entdeckt. „Jetzt haben wir das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung gesetzt”, erklärt die Bürgermeisterin.

Die gesamte Beschilderung für die Ortsumfahrung werde in Absprache mit der Städteregion überprüft. Ein weiterer Problempunkt ist laut Ritter die Bushaltestelle am Bienenhäuschen, die immer wieder als Parkplatz genutzt wird. „Wir haben da etlichen Prüfungsbedarf”, so die Bürgermeisterin. Auf der Strecke stehen nämlich ziemlich viele Schilder. Mal sind 70 km/h erlaubt, an Fußgängerüberwegen zur Sicherheit 50. Aber wo „Achtung Kinder”-Schilder aufgestellt sind, darf dann doch wieder 70 gefahren werden.

Erinnerungen

Am Burgring, einer bekanntlich kurvenreichen und häufig von Fußgängern gesäumten Strecke ist die Geschwindigkeit nur bei Nässe auf 70 km/h begrenzt (Bild), von Monschau Richtung Perlenau ist hingegen generell nicht mehr erlaubt. Nach Kreuzungen muss natürlich erneut ein Schild auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinweisen und auch zwischendurch wird der Fahrer immer mal wieder daran erinnert, was er darf, und was nicht.

Über Sinn und Unsinn dieser Schildervielfalt am Burgring und der B258 lässt sich diskutieren, und genau das soll nun auch passieren.
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