Über die B258 wird bereits auf vielen Ebenen diskutiert

Von: P. St.
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Der Dauerbrenner im Verkehrswesen schlechthin: Die Leistungsfähigkeit der B 258. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Nordeifel. Von verschiedenen Seiten wird inzwischen auf eine Lösung gedrängt, wie die Verkehrsanbindung der Eifel an das Oberzentrum Aachen leistungsfähiger gestaltet werden kann. Konkret geht es um die Ausbaupläne der Bundesstraße 258.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling hat zu dieser Thematik die Einrichtung eines runden Tisches zum Ausbau der Bundesstraße 258 vorgeschlagen und ein entsprechendes Schreiben an die Städteregion Aachen gerichtet.

In seinem Antwortschreiben lobt Städteregionsrat Helmut Etschenberg ausdrücklich das „Engagement im Zusammenhang mit einer leistungsfähigen Verkehrsanbindung der Eifel“. Dies Engagement schließe sich „nahtlos an die bisherigen zahlreichen Bemühungen verschiedener politischer Persönlichkeiten an“.

Einleitend wird der Abgeordnete darüber informiert, dass die Städteregion Aachen als Aufgabenträger für verschiedene räumliche und verkehrliche Planungsaufgaben in der Region Aachen gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und dem Aachener Verkehrsverbund im Jahr 2010 die Erarbeitung einer grenzüberschreitenden georeferenzierten Datenplattform und eines damit verbundenen makroskopischen grenzüberschreitenden Verkehrsmodells beauftragt habe.

Über einen Zeitraum von vorerst fünf Jahren werde eine in sich konsistente und qualitativ hochwertige Grundlage für die kommunalen und regionalen Verkehrsfragestellungen in der Region Aachen erstellt und gepflegt.

Am 4. Dezember 2013, so heißt es weiter in dem Antwortschreiben, werde Prof. Vallée vom Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) der RWTH Aachen als Auftragnehmer gemeinsam mit der Ingenieurgruppe IVV GmbH & Co. KG im Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Wirtschaftsförderung und Verkehr des Städteregionstages die Ergebnisse der Analyse und die Aufgaben der zukünftigen Prognosefälle erläutern.

Der bisherige integrative Arbeitsprozess habe neben der Beteiligung der genannten Auftraggeber auch unter intensiver Einbeziehung aller städteregionsangehörigen Kommunen, der transnationalen Partner sowie der Nachbarkreise stattgefunden. „Insbesondere die Stadt Aachen war stets aktiver Gast des Steuerungskreises“, lässt der Städteregionsrat wissen.

Die zukünftige Leistungsfähigkeit der B258 müsse „fachlich auf der Basis von Fakten“ diskutiert werden, „verbunden mit der Absicht einen Konsens herzustellen“.

Nächstes Gespräch im November

Regelmäßige kommunale Gespräche insbesondere mit der technischen Beigeordneten der Stadt Aachen sollen darüber hinaus die „größtmögliche inhaltliche Transparenz gewährleisten“ und zu einem einvernehmlichen Ergebnis führen. Beim nächsten Treffen am 4. November werde die B 258 dabei eines der „fachorientierten Gesprächsthemen“ sein.

Etschenberg bietet dem MdL an, ihn im Nachgang zum Termin über das Ergebnis zu informieren und hält abschließend fest: „Aufgrund der bestehenden und regelmäßigen Gesprächsrunden, an denen die Ihrerseits angesprochenen Akteure beteiligt sind, stellt sich die Frage der Notwendigkeit darüber hinaus einen runden Tisch einzurichten.“

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