TuS Schmidt segelt durch die Pfingsttage

Von: Anneliese Lauscher
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Langsam segelten Horst Ludwig und Christian Naas mit ihrer lecken Jolle ins Ziel. Foto: A. Lauscher

Schmidt. Die Regatta der Segelabteilung des TuS Schmidt ist zwar jedes Mal ein sportlicher Wettkampf, aber auch eine gute Gelegenheit, am Steg „im Kühlchen“ Geselligkeit zu pflegen. Sie war am Pfingstwochenende mit zehn Booten gut besetzt.

Auch der Wettergott war den Seglern gnädig. Diese nutzten die günstigen Phasen und konnten drei interessante Läufe absolvieren. Am Samstag ging es vormittags bei gutem Wind los, drei erfahrene Segler witterten ihn offensichtlich stets bei ihren Manövern: Berthold Jung durchfuhr als Erster die Ziellinie nach 1:36 Stunden, ihm folgte eine Minute später Jürgen Breuer, und Helmut Loch war als Dritter zur Stelle nach 1:46 Stunden. Dann schlief der Wind ein, und auf die restlichen Heimkehrer musste man lange warten – sie brauchten deutlich über zwei Stunden.

Ein Extra-Segelerlebnis

Beim zweiten Lauf gab es ein Extra-Segelerlebnis: Der Kurs führte hinter der großen Insel durch die Fahrrinne, die nur bei relativ hohem Wasserstand befahrbar ist. Diesmal kam Jürgen Breuer als Erster ins Ziel, gefolgt von Helmut Loch und Berthold Jung. Da an dieser Regatta Boote verschiedener Klassen teilnehmen, bedient sich die Regattaleitung der international anerkannten Yardstick-Zahl, um eine faire Bewertung zu erreichen. So wurde Berthold Jung mit seiner Varianta Tagessieger.

Am Sonntag lautete die Devise: Sonne ausnutzen! Denn die Wettervorhersage hatte für den Nachmittag eine deutliche Verschlechterung angekündigt. Ein Bilderbuchstart wurde hingelegt, und los ging es in Richtung Schwammenauel, dann zurück um Boje 7 am Rieseberg, nochmals um Boje 8 in der Nähe des „Suure Pötz“ und ins Ziel.

Hartes Schicksal

Da ereilte Seebär Lucki das Schicksal, seine Jolle Korsar hatte plötzlich ein Leck und zog im Nu Wasser. Es sah merkwürdig aus, wie das sportliche Boot so tief im Wasser lag, dass eigentlich nur noch die Segel zu erkennen waren. Ein Unbeteiligter fragte: „Sind Sie gekentert?“ Und der coole Lucki antwortete: „Nein, wir segeln immer so.“ Ohne Hilfe schaffte er es noch bis zum Steg – man konnte über den Vorfall lachen, das Boot kommt „in die Werft“. Das heißt: Es wird umgehend zu Hause repariert.

Natürlich gab das Missgeschick Anlass zu Diskussionen, an guten Ratschlägen mangelte es nicht. Nach dem Mittagsimbiss wurde das Resultat der Frühjahrsregatta bekannt gegeben: Berthold Jung hatte es mit seiner Varianta, der er seit 25 Jahren treu ist, auf Platz 1 geschafft. Zweiter wurden Jürgen Breuer und seine Frau Maria, Dritter wurden Helmut Loch und Rolf Naas, den Vierten Platz erreichten Arno und Adele Schweitzer.

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