Schmidt/Eschauel - Trotz Flaute genießen Segler den letzten Auftritt der Saison

Staukarte

Trotz Flaute genießen Segler den letzten Auftritt der Saison

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
In einer gemeinsamen Aktion wu
In einer gemeinsamen Aktion wurden die Segelboote der TuS-Segler an Land gebracht und ins Winterquartier gebracht. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt/Eschauel. Am 15. November ist Schluss mit der Segelsaison auf dem Rursee. Bereits jetzt verlassen viele Boote das Gewässer.

Immer häufiger trifft man auf Autos mit Trailer, auf denen das Boot ins Winterquartier gebracht wird. Als das Wetter Anfang Oktober schon ziemlich novemberhaft war, begann der Abschied vom Rursee.

Am letzten Samstag trafen sich einige Segler des TuS Schmidt, die ihren Steg im „Kühlchen” räumten. Der Herbst präsentierte sich in seinen schönsten Farben, als sie ihre Boote losmachten - der Mast war schon gelegt worden - und Richtung Eschauel paddelten. Sie genossen die letzte stille Fahrt im Herbstsonnenschein. Ein kleiner Trost: Es wäre kein Segelwetter gewesen, kaum ein Lüftchen regte sich.

Dann ging es unterhalb des „Beach-Club” an die Arbeit: Mithilfe einer Seilwinde zog ein Traktor die Boote nacheinander raus. Samstag war „Varianta-Tag”: Sechs der Kajütboote wurden nacheinander ins Trockene gezogen und sorgfältig auf dem Trailer festgemacht.

Für die Aktion fanden die Helfer zum Glück recht festen Untergrund vor, da es einige Tage lang nicht geregnet hatte.

Zum Abschluss der Saison wird man nach getaner Arbeit noch zusammensitzen und sicher Rückblick halten, verriet Gertrud Jung, die Leiterin der Segelabteilung im TuS Schmidt.

Sorge um Zukunft des Rursees

Diesen Segelsommer wird man in guter Erinnerung behalten: „Wir hatten bis Ende August einen sehr schönen Wasserstand”, schwärmen die TuS-Segler. Es hat manch schönen Ausflug gegeben und viele fröhliche Stunden auf dem Steg. Auch herrschten bei beiden Regatten optimale Bedingungen.

In der segelfreien Zeit steht diesmal viel Arbeit an: Der Belag auf dem Steg, der Platz für 14 Boote bietet, ist erneuerungsbedürftig; die 25 Jahre alten Douglasienbohlen werden mehr und mehr morsch. Sie sollen durch Kunststoffbohlen, sehr wahrscheinlich Recycling-Material, ersetzt werden.

Natürlich kreisen Gedanken und Gespräche nun auch immer öfter um das geplante Pumpspeicherkraftwerk. Die Segler sorgen sich, was wohl aus ihrem See wird. Der Rursee ist für sie seit über 40 Jahren das wichtigste Freizeitdomizil.

„Wir werden demonstrieren”, kündigen sie an. Sie halten es nicht für sinnvoll, ausgerechnet diesen Standort für das Pumpspeicherkraftwerk zu wählen, der für den Tourismus und die Freizeitgestaltung der Bevölkerung überaus wichtig ist.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert