Trompetensolo und Tombola: Ein Fest für Polkafreunde

Von: fm
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Trotz Rettungsspiel der Alemannia spielte die Harmonie fast in voller Besetzung auf. Foto: Mertens

Kalterherberg. Das Frühjahrskonzert gehört schon lange zu den festen Größen im Veranstaltungskalender der Harmonie Kalterherberg. Im letzten Jahr ist mit dem Bunten Nachmittag eine neue Veranstaltung dazu gekommen. Sie richtete sich in erster Linie an die Freunde der Polka- und Marschmusik. Der Erfolg des Vorjahres ermutigte die Initiatoren, den Bunten Nachmittag fortzusetzen.

Auch in diesem Jahr war dieser gut besucht. Die Musiker, trotz zeitgleich stattfindenden Rettungsspiels von Alemannia Aachen fast vollzählig erschienen, boten ihrem Publikum in der Vereinshalle den ganzen Nachmittag gute Unterhaltung bei flotter Musik, aufgelockert mit Sketchen und Gesangeinlagen. Der stellvertretende Vorsitzende der Harmonie, Alfred Kaulard, begrüßte alle Besucher und Ehrengäste und stellte mit Harry Brandts den neuen musikalischen Leiter vor.

Durch das Programm des Nachmittags führte anschließend Bernd Jakobs. Ehe er den ersten Programmpunkt ansagte, stellte er klar, der Bunte Nachmittag stehe keineswegs in Konkurrenz zum Frühjahrskonzert. Dieser Nachmittag richte sich vielmehr an Freunde der Polka- und Marschmusik und diene auch als Ersatz für den weggefallenen Familienabend.

Sketche, Tänze, Lieder

Es war das erste große Konzert der Harmonie unter der neuen musikalischen Leitung. Bernd Jakobs stellte fest, heute könnte Harry Brandts erstmalig zeigen, wie weit seine Handschrift schon in den Vorträgen der Harmonie zu erkennen sei. Harry Brandts erläuterte in der Folge bei jedem Stück kurz, was als Nächstes vorgetragen werden sollte. Und Bernd Jakobs kündigte die Einlagen in Form von Sketchen, Tänzen und Liedern an.

Zum Einstieg in den Nachmittag sagte Harry Brandts dem Publikum die Märsche „In Harmonie vereint“ und „Saluto Lugano“ an. Es folgten in bunter Folge weitere Klassiker aus Marschmusik und Polka. Walzerklänge waren an diesem Nachmittag auch zu hören. Mehrere karnevalistische Einlagen, vorgetragen von eigenen Akteuren der Harmonie, lockerten die Stimmung auf. Es wurde herzhaft gelacht über die spaßigen Einlagen der Akteure und am Ende nicht mit Beifall gespart.

Den hatte sich auch eine kleine Tanzgruppe verdient, zu der Karina Ungermann, Sarah Kreuz, Anne Förster, Katharina Harth und Alena Jakobs gehörten. Das Stück hatten Claudia Schweiss, Vera Frantzen und Ramona Jentges mit den jungen Tänzerinnen einstudiert.

Als nach der Pause der Nachmittag mit dem Trompetensolo fortgesetzt werden sollte, waren im Orchester nur noch Männer vertreten. Die Frauen traten im Chor mit dem Lied „Ja, was wären die Männer ohne Weiber“ von den Räubern auf. Sie mussten am Ende sogar noch Zugaben geben, ehe sie wieder die Lücken im Orchester auffüllten. In der Folgezeit wechselten sich weiter Karnevalistisches und Musik in bunter Folge ab.

Mit diesem Mix gelang es der Harmonie, den gesamten Nachmittag hindurch für gute Stimmung bei den Zuschauern zu sorgen. Um Getränke und Kuchen für die Gäste kümmerten sich an diesem Nachmittag das Trommler und Pfeiferkorps. Zum Schluss warteten noch ein Sonderpreis und viele Sachpreise aus einer reichhaltigen Tombola auf ihre glücklichen Gewinner.

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