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Trockenes Frühjahr: Talsperren sind durchschnittlich voll

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Gut gefüllt ist auch die Rurtalsperre. Im Segelrevier bei Schwammenauel finden die Wassersportler jetzt ideale Bedingungen vor. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Optisch gesehen macht die Rurtalsperre derzeit einen guten Eindruck: Der Stausee zwischen Rurberg und Schwammenauel ist fast bis zum Rand gefüllt. Für den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ist dieser Zustand wasserwirtschaftlich gesehen wünschenswert.

Das Talsperrensystem in der Nordeifel erfüllt sowohl Aufgaben des Hochwasserschutzes als auch der Bevorratung von Wasser für die wärmere Jahreszeit, in der weniger Wasser in den Gewässern abfließt. In der Winterzeit werden deshalb in den Stauseen größere Räume freigehalten, um Niederschläge oder Schneeschmelzen auffangen zu können. In den Monaten Februar bis April dürfen dann diese Hochwasserschutzräume verringert und mehr Wasser angestaut werden. Spätere Niederschläge bringen in der Regel - außer bei Extremwetterlagen - keinen erhöhten Zufluss in die Stauseen, weil das Wasser dann von der Vegetation verdunstet wird.

Vorräte für wärmere Jahreszeit

Zu Beginn des Monats Mai 2013 zieht der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) Bilanz, mit welchen Vorräten er in die wärmere Jahreszeit starten kann.

Die südlichste Talsperre, die Oleftalsperre, weist mit 13,7 Mio. Kubikmetern von maximal 19,3 Mio. Kubikmetern) einen für die Jahreszeit durchschnittlichen Pegelstand auf. Damit ist laut WVER die Rohwasserversorgung für die angeschlossene Trinkwasseraufbereitung des Wasserverbands Oleftal weiterhin sichergestellt.

Die Urfttalsperre ist mit 38,4 Mio. Kubikmetern (maximal 45,4 Mio. Kubikmeter) sogar leicht überdurchschnittlich gefüllt. Die Rurtalsperre vermeldet mit 180 Mio. Kubikmetern (von maximal 202,6 Mio. Kubikmetern) einen durchschnittlichen Füllstand auf; die Versorgung des Unterlaufs der Rur und die Bedienung der dortigen gewerblichen Wasserrechte sind damit ebenfalls gesichert.

Die Wehebachtalsperre ist mit 14,8 Mio. Kubikmetern (Vollstau bei 25,1 Mio. Kubikmetern) zwar leicht unterdurchschnittlich gefüllt, aber auch hier bestehen keinerlei Probleme für die Versorgung der angeschlossenen Trinkwasseraufbereitung der Wassergewin-nungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel (WAG).

Die insgesamt durchschnittlichen Füllstände sind angesichts der Tatsache, dass ein trockenes Frühjahr mit geringen Zuflüssen in die Stauseen zu verzeichnen war, aus Sicht des WVER völlig zufriedenstellend.

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