Treppenlauf: Der Altstadt auf das Dach gestiegen

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Monschau. Nach Schnee und Eis in den Vorjahren durften sich die Treppenläufer bei der siebten Auflage am Sonntag vor Karneval über rutschfestes Geläuf freuen. Zur Abwechslung hatte der Himmel dieses Mal jedoch beim vom TV Konzen organisierten Treppenlauf sämtliche Schleusen geöffnet.

Pünktlich um neun Uhr starteten die allesamt gut trainierten, rund 50 Läuferinnen und Läufer von der Flora aus Richtung Altstadt. Zum Warmlaufen und Wachrütteln der Beinmuskulatur standen zunächst einige kleinere Treppen auf dem Programm, ehe die interessanten Anlaufpunkte wie Burg, Haag, Pavillon, Haller und Sendemast erklommen wurden.

Da der Spaß am Laufen in der Gruppe im Vordergrund stand, boten sich den Kletterern immer wieder willkommene Gelegenheiten, die herrlichen Ausblicke auf die Dächer der Altstadt zu genießen. Besonders die von weiter her angereisten Sportler waren begeistert. „Schon öfter habe ich mit Freunden Monschau besucht, aber von hier oben betrachtet, ist das alles absolut traumhaft”, so der Kommentar eines aus dem Kölner Raum angereisten Läufers.

Kohlenhydrate für die zweite Hälfte

Nach erreichten 500 Höhenmetern gab es inmitten der Altstadt den verdienten Pausentee und reichlich Kohlenhydrate für die zweite Hälfte. Wichtig, weil für die Kletterspezialisten anschließend die steilen Treppen und Anstiege zu den Stationen Haag, Oberer Kalk, Am Grindel, Haller, Friedhof und Sonntagsley im Kursbuch standen. Nach etwa drei Stunden Laufzeit und 19 Kilometern mit mehr als 1000 Höhenmetern war das Ziel am Sportplatz der TuRa an der Flora erreicht.

Beim Abschiedstee erhielt jeder eine Urkunde als Anerkennung für seine erbrachte Leistung, und zahlreiche Freunde der Monschauer Treppen wünschten sich ein Wiedersehen bei der achten Auflage im kommenden Jahr.

Einziger Wehrmutstropfen: Während der Veranstaltung wurden drei Fahrzeuge der Treppenläufer aufgebrochen. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt jede Polizeidienststelle auf.
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