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Trauer um Eifeler Pater Johannes Lorse

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Pater Johannes Lorse (hier bei der Erstkommunion 2005 in Imgenbroich) hat in Monschau Spuren hinterlassen. Nun starb er. Foto: Schepp

Nordeifel. Mit großer Betroffenheit haben die Pfarrangehörigen innerhalb der GdG Monschau erfahren, dass Pater Johannes Lorse am 7. Januar im Seniorenheim der Steyler Missionare in St. Wendel gestorben ist. „Pater Lorse hat von 2002 bis 2011 im Dekanat Monschau und in der Folge in der Gemeinschaft der Gemeinden segensreich gewirkt“, heißt es in einem Nachruf, den das zentrale Pfarrbüro der GdG am Montag veröffentlichte.

Weiter heißt es darin: „Geboren am 28. April 1932 im Eifelort Dahlem, fand er seinen Weg zu den Steyler Missionaren und wurde am 4. August 1960 zum Priester geweiht. Etliche Jahre sorgte er sich um die Menschen im Hochland der Insel Neuguinea. Dort war er ein Mann des Zupackens. Und das blieb er, als er 1978 nach Deutschland zurückkehrte. Er war Pfarrer in Geilenkirchen und Goch und zog dann 2002 nach Monschau.

Pater Lorse zog es zu den Menschen. Das haben in ganz besonderer Weise die Gläubigen in Imgenbroich, Monschau und Mützenich immer wieder erfahren dürfen, wo Pater Lorse als Subsidiar verstärkt eingesetzt war. Der Eifeler Pater freute sich, seinen Ruhestand mit Tatendrang und Zugewandtheit in Mitten der Menschen verbringen zu dürfen. Dabei blieb er ein Mann der klaren Sprache ‚mitten aus dem Leben‘.

Als seine körperlichen Kräfte nachließen, fand er im Seniorenheim seines Ordens wiederum eine neue Heimat. Und während er das Goldene Priesterjubiläum noch in Monschau gefeiert hatte, beglückwünschten ihn über 40 Pfarrangehörige aus unserer GdG am 28. April 2012 zum runden Geburtstag in St. Wendel“, heißt es im Nachruf. „Wir in der GdG Monschau danken Gott für das segensreiche Wirken von Pater Johannes Lorse“, schreiben Georg Nilles, Monika Breuer und Gisela Peeters für das Leitungsteam, Heinz-Hermann Palm für den GdG-Rat, Heinrich Jansen für den Kirchengemeindeverband sowie Pater Lorses priesterliche Mitbrüder.

Busfahrt zum Requiem

Am Mittwoch, 13. Januar, wird um 14.30 Uhr in der Kirche des Missionspriesterhauses in St. Augustin, Arnold-Jansen Straße 30, das Requiem für Pater Lorse gefeiert. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof. Aus der GdG fährt ein Bus zum Requiem nach St. Augustin: Abfahrtzeiten: 11.45 Uhr Imgenbroich Sparkasse, 12 Uhr Mützenich Kirche, 12.05 Uhr Monschau, Haltestelle alter Bahnhof, 12.15 Uhr Monschau Wendeschleife, 12.30 Uhr Höfen Haltestelle Blumenladen.

Die Fahrtkosten betragen ca. 17 Euro, Anmeldung und weitere Informationen im Pfarrbüro, Telefon 02472/2318.

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