Top-Spiel der Kreisliga A steigt beim TuS Schmidt

Von: kk
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Gleich steht es 1:0 für den FC Roetgen im Derby am Donnerstagabend. Thommy Fläschel lässt schon in der 2. Minute Mützenichs Torwart Tim Hutmacher keine Chance. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Der vierte Spieltag in der Aachener Fußball-Kreisliga A ist der erste Spieltag, an dem kein Eifelderby auf dem Spielplan steht, dennoch ist genug Spannung angesagt, denn drei der vier Nordeifelteams müssen sich mit Mannschaften auseinandersetzen, die ganz oben in der Liste der Favoriten stehen. An der Eicherscheider Bachstrasse treffen direkt zwei Topkandidaten aufeinander, dort erwartet die Germania den SV Kohlscheid.

Der reist mit der Empfehlung zur Germania, dass er am Donnerstagabend bei Rhenania Würselen einen 0:2-Rückstand in einen 3:2 Sieg umgewandelt hat. Da die Kohlscheider zum Auftakt schon beim FC Roetgen 4:2 siegten, ist die Germania gewarnt genug vor der Auswärtsstärke ihrer Gäste.

Die wohl schwierigste Aufgabe dürfte dem TV Konzen zufallen. Die Schwarz-Gelben haben beim neuen Tabellenführer Eintracht Verlautenheide Termin. Nach zuletzt zwei Punkteteilungen, die Trainer Georg Bauer nicht schmeckten, wäre er am Sonntag schon mit einem Unentschieden zufrieden.

Schadenbegrenzung

Auch wenn Aufsteiger VfR Forst sich am Wochenspieltag eine 2:3-Heimniederlage gegen die SG Stolberg leistete, reist der TuS Mützenich nur als Außenseiter in den Aachener Osten.

„Da geht es für uns darum, Schadensbegrenzung zu betreiben“, saß der Stachel der Enttäuschung bei Mützenichs Trainer Wolli Zimmer nach der 0:4-Derbyniederlage in Roetgen recht tief. Aus einer starken Defensive wäre nach zwei Niederlagen in Folge eine Punkteteilung schon ein Erfolgserlebnis für die Vennkicker.

Vor einer lösbaren Aufgabe steht der FC Roetgen, der gegen Aufsteiger Teutonia Weiden den zweiten Sieg in Serie feiern möchte.

Mit der optimalen Zwischenbilanz von drei Spielen und drei Siegen ist der TuS Schmidt alleiniger Tabellenführer in der Kreisliga A Düren. Nach dem deutlichen 5:0-Erfolg am Wochenspieltag gegen Lendersdorf war der Schmidter Trainer Bernd Born schon mit einem mulmigen Gefühl am vergangenen Spieltag auf den Aschenplatz der SG Türkischer SV Düren gereist.

Der Trainer warnt

Im Nachhinein zeigte sich aber, dass die Angst des Coachs unbegründet war, denn seine Gruppe präsentierte sich auch in Düren total souverän, wie es sich für einen Ligaanführer gehört.

„Die Mannschaft hat das richtig gut runtergespielt. Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann ist das die Chancenverwertung, denn wir hätten sieben oder acht Tore machen müssen“, war der Trainer trotz positivem Feedback mit der Abschlussquote nicht zufrieden.

Der tolle Saisonstart hat an der Eichheckstrasse verständlicherweise ein Euphoriewelle ausgelöst, die der Coach mit aller Macht zu bekämpfen versucht. „Das Schlimmste, was uns jetzt passieren kann, ist Zufriedenheit“, warnt er vor dem Spiel gegen Borussia Freialdenhoven II.

Die Reserve des Mittelrheinligisten rangiert in der Tabelle ungeschlagen direkt hinter dem TuS und wird den Schwarz-Gelben alles abverlangen. „Wir erwarten den aktuell stärksten Konkurrenten in der Liga und das wird schon eine harte Nuss, aber wenn wir unseren guten Start vergolden wollen, dann müssen wir gewinnen“, will Bernd Born auch im ersten Topspiel der noch jungen Saison dreifach punkten.

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