Tollrock: Fröhliche Sommerfestival-Atmosphäre

Von: ale
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Bereits am Freitagabend herrsc
Bereits am Freitagabend herrschte in Schmidt beim 11. Tollrock Sommerfestival-Atmosphäre. Ob „Eject” aus Simmerath oder „Alex im Westerland”, die reine Freude für die Fans der Toten Hosen oder der Ärzte, die Bands gaben unglaublich Gas und versetzten das Publikum mehr und mehr in Verzückung. Foto: psm

Schmidt. Zum 11. Mal ging am Wochenende in Schmidt das „Tollrock-Festival” über die Bühne. Sechs Bands ließen ihren Sound dröhnen, und das gute Wetter rundete das Musikereignis perfekt ab.

Der Tollrock e.V. freute sich über die rundum gelungene Première: In Eigenregie hatte der neu gegründete Verein das beliebte Festival organisiert und Hilfe bei vielen Schmidter Vereinen gefunden. So gab es Unterstützung an der Kasse, bei der Verpflegung, an den Getränkeständen und beim Auf- und Abbau. Der Tollrock e.V. dankt allen, die sich mit dem Rockvirus infiziert haben und mitarbeiten, damit dieses einzigartige Festival weiter bestehen kann.

Schon am Freitag ging es fulminant los: „Eject”, die Band aus Simmerath, stellte ihr neues Album vor, ihr „Vodoo-Funk” kam super gut an. Dann legte „Alex im Westerland” los, der Auftritt der Band wurde die reine Freude für Tote-Hosen- und Ärzte-Fans, die teils von weither gekommen waren. Gerade in diesem Sommer mischen die Toten Hosen und die Ärzte mit neuen Alben die Musikszene auf, „Alex im Westerland” überzeugte mit frischem, frechem Sound. Bei „Hier kommt Alex” gerieten die Fans außer Rand und Band.

Am Samstag konnte man für drei Euro den ganzen Nachmittag und Abend Live-Musik auf der Schönen Aussicht erleben. Kein Wunder, dass der Platz sich schon beizeiten füllte. Der erstmalig ausgetragene „Tollrockerz Bandcontest”, bei dem fünf Nachwuchsbans ihr Bestes gaben, machte den Akteuren und den Zuschauern sichtlich viel Spaß. Es gab eine bunte Mischung der Stilrichtungen, von Rock bis Death Metal war alles dabei. Das Rennen machte „End of an Era”, die sich dem Symphonic Rock verschrieben haben und mit Musikalität und Können den besten Eindruck hinterließen. Die junge Formation freute sich über den Pokal und die Einladung, im nächsten Jahr als Opener beim Tollrock-Festival dabei zu sein.

Viel Stimmung machten die Coconut Buts aus Simmerath: Ihre zu einem fröhlichen Mix verquirlte Reggae-Rock-Punk-Ska-Show kam munter und laut daher und sprach junge Fans ganz besonders an. Dann gab es ein Wiedersehen und -hören mit Arcadium, die schon im Januar in Schmidt waren. Sie zollen ihren Vorbildern, den Red Hot Chili Peppers, Tribut, und das mit Feeling und Können. „Californication” und „Under the Bridge” sowie „Give it Away” waren so nah dran am Original, dass die mitsingenden Fans restlos begeistert waren. Und für die Band war es eine Freude, zu spielen: Der Platz hatte sich mit jungen und älteren Musikfreunden gefüllt, es herrschte eine fröhliche Sommerfestival-Atmosphäre. Da verausgabte sich Sänger Giulio restlos, frenetisch gefeiert von allen Peppers-Liebhabern.

Auch mit „Achtung Baby” haben die Veranstalter ins Schwarze getroffen: Die spielten alles, was man von U2 kennt. Man meinte, Bono zu hören. „Still havent Found”, bis heute eines der schönsten und bekanntesten Lieder, war auch auf der Schönen Aussicht ein echtes Highlight. Zu toppen war das eigentlich alles nicht mehr. „The Dark” fand ein euphorisches Publikum vor und spielte mit freudigem Engagement ihr Repertoire aus der Welt des Rock: ACDC, Nirvana, Ramstein - man konnte nicht genug bekommen. Alle waren sich einig: „I love Rockn Roll!”
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