Simmerath - Tierische Gäste in der Simmerather Schule

Tierische Gäste in der Simmerather Schule

Von: hes
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Sachunterricht zum Anfassen: 21 flauschige, kleine Küken waren in den letzten Tagen die Attraktion in der Klasse 1a der Katholischen Grundschule in Simmerath. Foto: Heiner Schepp

Simmerath. Die Attraktionen der Schule fand man in den vergangenen Tagen in den beiden ersten Klassen der Grundschule Simmerath. In der 1b war ein großes Terrarium mit einem Dutzend großer Weinbergschnecken der Blickfang, gleich nebenan wurde die Klasse 1a sogar zur Kinderstube.

Nach ziemlich genau 21 Tagen Brutzeit kämpfte sich dort vor den Augen der begeisterten Erstklässler das erste von insgesamt 18 Küken aus dem Ei.

Unter dem Sachunterrichtsthema „Vögel, Nest und Ei” hatten die 22 Kinder von Klassenlehrerin Birgit Honsel erfahren, was das Ei im Supermarkt von einem Ei vom Hühnerhof mit einem stolzen Hahn unterscheidet und wie daraus neues Leben entstehen kann. Dann hatte die Klasse befruchtete Eier unter anderem vom Bauernhof von Anne Huppertz aus Witzerath und von der Förderschule bekommen und hatte gelernt, was man tun muss, damit daraus Küken schlüpfen können.

So wurde ein Meerschweinchenkäfig als Kinderstube hergerichtet und die Brutmaschine als „Hennenersatz” aufgestellt, die für die richtige Temperatur der Eier sorgte.

Natürlich mussten die Eier auch regelmäßig gedreht werden, „damit das Ei immer gleichmäßig warm ist und das Küken nicht an der Schale klebt”, erzählten die Kinder aufgeregt. Nach sieben Tagen durchleuchteten die Kinder mit einer Speziallampe die Eier und stellten fest: „Da wächst was!” Und dann hieß es weiter warten.

Nach 21 Tagen dann der große Moment, das erste Küken schlüpfte. Einen Tag und eine Nacht später waren 18 Küken da, einen Tag später dann noch drei Nachzügler.

„Die Küken waren natürlich die Attraktion der Schule, fast alle Kinder der Schule waren schon hier, um sie zu bewundern”, freute sich Birgit Honsel.

Allerdings stapften die Hühnerkinder nur ein paar Tage durch den warmen Käfig im Klassenzimmer - dann ging es auf den Hühnerhof, wo die Kinder der 1a ihre Zöglinge aber in drei Wochen noch einmal besuchen werden.

„Und dann werden sie sehen, dass schon in so kurzer Zeit aus der süßen Flauschkugel ein kleines Hühnchen oder Hähnchen geworden ist”, so die Lehrerin.

Tierische Gäste, die vor allem Gartenbesitzer nicht so gerne mögen, hatte nebenan die Klasse 1b. An der alten Mühle in Simmerath hatten die Kinder ein Dutzend Weinbergschnecken gesammelt, um sie in einem schön eingerichteten Terrarium im Klassenzimmer beobachten und einigen Versuchen unterziehen zu können.

So lernten die Kinder, dass Schnecken zwei große und zwei kleine Fühler haben - „zwei zum gucken und zwei zum fühlen”, berichteten die Erstklässler. Auch erfuhren sie, dass Schnecken Zwitter, also Männlein und Weiblein gleichzeitig sind, sich trotzdem paaren und ziemlich schnell vermehren.

Auch die Schnecken, deren Gasthotel täglich sauber gemacht und stets feucht gehalten werden musste, waren nur kurz zu Gast in der KGS Simmerath - dann ließen die Kinder die Kriechtiere wieder frei.
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