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Tiefkühlwetter stoppt die Arbeit am Radweg in Roetgen nicht

Von: Ernst Schneiders
Letzte Aktualisierung:
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Die Vorbereitung für den Bau des Ravel-Radweges läuft trotz eisiger Temperaturen. In Roetgen werden 25 Kilometer der alten Vennbahntrasse entfernt. Foto: Ernst Schneiders

Roetgen. Die Temperatur fühlt sich an wie in einer Tiefkühltruhe. Dennoch sind Arbeiter im Auftrag eines belgischen Unternehmens damit beschäftigt, in Roetgen und um Roetgen herum die Gleise der alten Vennbahn abzubauen, die im Sommer durch den Ravel-Radweg ersetzt werden sollen, von dem sich die Eifel eine weitere touristische Attraktion verspricht.

Nach der Entfernung des Bewuchses im Herbst folgt mit der Entfernung von rund 25 Kilometern Gleisanlage eine weitere Vorbereitung auf den Bau des Radweges.

Der Auftrag dazu war seinerzeit von den Belgiern, zu deren Territorium der gesamte Gleiskörper gehört, wegen der abgestürzten Stahlpreise zurückgezogen worden und ist inzwischen neu vergeben, wie Hubert Pauls, Leiter des Roetgener Bauamtes, erläuterte. In der März- Sitzung des Bauausschusses soll die Planung für die Trasse des Radweges vorgestellt werden, die vom Höfener Planungsbüro Roder erdacht wurde.

Unproblematisch ist das von allen mit viel Vorschusslorbeer bedachte Projekt dennoch nicht, denn es gilt, im Ort und außerhalb, auf der Himmelsleiter, die Querung der Bundesstraße (B) 258 zu regeln. Im Vorfeld, so Pauls, habe es Gespräche mit der Straßenverkehrsbehörde und dem Baulastträger, dem Landesbetrieb Straßenbau, gegeben.

„Gedanklich”, so Pauls weiter, gehe man von Brückenbauwerken für die Radfahrer über die B258 aus. Allerdings sei das vom Landesbetrieb noch nicht abschließend abgenickt. Pauls: „Wie es sich anhört, hat der Landesbetrieb damit ein Problem, weil solche Brücken den Verkehrsfluss auf der Bundesstraße behindern könnten.” Bis zum geplanten Baubeginn im Sommer gibt es also noch einigen Klärungsbedarf.

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