Nordeifel - THW und Feuerwehr in der Eifel im Hochwassereinsatz

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THW und Feuerwehr in der Eifel im Hochwassereinsatz

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Das THW Simmerath und die Feuerwehr Roetgen waren am Mittwoch mit Sandsäcken und Pumpen im Hochwassereinsatz. Foto: psm

Nordeifel. Das Hochwasser infolge des Dauerregens hat sich zwar in der Nordeifel nicht direkt in Form von über die Ufer gehenden Flüssen ausgewirkt, hat aber insbesondere die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW aus dem Raum auf den Plan gerufen.

Nach dem Ansteigen der Pegel von Vicht und Inde infolge des Dauerregens seit dem Wochenende trat am frühen Mittwochnachmittag der Stab „Außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE) der Stadt Stolberg zur Einschätzung der Lage zusammen. Da die Wettervorhersagen weitere Niederschläge für die kommenden Tage ankündigten, wurde in Stolberg der Hochwasseralarmplan ausgelöst.

Marlis Cremer, Leiterin des städteregionalen Amtes für Rettungswesen und Bevölkerungsschutz, sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Förster aus Eicherscheid koordinierten das städteregionale Lagezentrum in Simmerath. Dabei wurden neben Wetterdaten vor allem die Pegelstände der Flüsse und der Dreilägerbach-Talsperre im Blick gehalten. Die Stadt Stolberg sowie die Gemeinde Roetgen waren von dem Dauerregen besonders betroffen. In Würselen, Eschweiler und Herzogenrath waren hingegen nur vereinzelte Einsätze infolge des Dauerregens zu verzeichnen.

In Roetgen, wo insbesondere viele Keller unter Wasser standen, gab es zahlreiche Einsätze im gesamten Gemeindegebiet, während sich die Lage in Stolberg auf die Stadtteile Zweifall und Vicht entlang der Vicht konzentrierte. Für die Feuerwehren Roetgen und Stolberg bedeutet die aktuelle Lage höchste Alarmbereitschaft.

450 Helfer im Einsatz

Da sich die Lage in den vergangenen Tagen weiter zuspitzte, unterstützten fünf Löschzüge aus Aachen, Baesweiler sowie Monschau und Simmerath die Stolberger Wehrleute. Noch am Donnerstagmorgen waren rund 60 Einsatzkräfte alleine in Vicht damit beschäftigt, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Insgesamt waren damit seit dem Wochenende mehr als 450 Feuerwehrleute und Rettungsdienstler im Einsatz. In Vicht mussten drei beatmungspflichtige Patienten verlegt werden.

„Für die kommenden Tage sind weitere, teils gewittrige Regenfälle angekündigt, so dass aktuell mit einer Entspannung noch nicht gerechnet werden kann“, hieß es von der Städteregion am Donnerstag.

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