Roetgen - Themen in Roetgen: Sporthalle, Waldfriedhof und Schulerweiterung

Themen in Roetgen: Sporthalle, Waldfriedhof und Schulerweiterung

Von: heg
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Bürgermeister Manfred Eis (rechts) mit Prof Helmut Breuer (Mitte) und einem der Väter der Städteregionsidee„, Helmut Etschenberg. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Drangvolle Enge herrschte am Samstagmorgen im Sitzungssaal des Roetgener Rathauses. Zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Roetgen gaben sich zahlreiche Gäste aus der Gemeinde und der Region ein Stelldichein.

Zahlreiche Ehrengäste

Unter den vielen Bürgern, den Vertretern von Vereinen, Institutionen und Kirchen, aus dem Geschäftsleben, aus Politik und Verwaltung begrüßte Bürgermeister Manfred Eis unter anderem den stellvertretenden Landrat Erwin Künkeler und Kreisdirektor Helmut Etschenberg, die Bundes- bzw. Landtagsabgeordneten Helmut Brandt und Axel Wirtz sowie seine Amtskollegen Alfred Lecerf aus Lontzen, Hans Dieter Laschet aus Raeren, Helmut Klein aus Alsdorf und aus der Nachbarkommune Simmerath den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Josef Hilsenbeck.

Ein Gruß und ein herzlicher Applaus galten auch dem erst vor einem Jahr neu formierten Jugendorchester des Musikvereins Rott, das mit einigen Kostproben seines Könnens den Empfang umrahmte.

Kurz ließ der Verwaltungschef das abgelaufene Jahr aus Roetgener Sicht Revue passieren. Zu den Schwerpunkten gehörten das Thema Gewerbeansiedlungen und damit verbunden die Festlegung eines zentralen Versorgungsbereichs als Voraussetzung für die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel. Positiv bewertete Manfred Eis den Beitrag der Gemeinde im Verbund mit den Nachbarkommunen zum Erhalt des Simmerather Krankenhauses, die erfolgreiche Initiative der Rotter Bürger zum Wiederbelebung des Einzelhandels in ihrem Ort sowie die Teilnahme von Mulartshütte am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft”, die mit einem 11.Platz belohnt wurde.

20 Jahre Ruhe auf der B258

Auch im Hinblick auf Kultur und Tourismus hatte Bürgermeister Eis Erfreuliches zu vermelden. Hier wirke sich besonders der Eifelsteig förderlich aus. Auch die auf breiter Front gesunkenen Gebühren hob er als positiv hervor.

„Ich hoffe, wir haben die nächsten 20 Jahre Ruhe”, kommentierte der Verwaltungschef die für die Bürger unerfreulichen Begleitumstände der wochenlangen Baumaßnahme an der B 258. Kopfschmerzen bereitet hätten im vergangenen Jahr auch die Umstellung des Gemeindehaushalts von der Kameralistik auf den doppischen Haushalt sowie die wiederholte Umplanung des Schulbauvorhabens. In diesem Zusammenhang merkte der Bürgermeister an, dass die Verwaltung die vom Landrat ausgesprochene Mahnung, das strukturelle Defizit müsse eine nachhaltige Wirkung auf das Haushaltsgebahren haben, ernst nehme und deshalb die Aufbereitung des diesjährigen Haushaltsplans Zeit in Anspruch nehme.

In einem Ausblick auf das kommunale Aufgabenpaket für das Jahr 2009 führte der Bürgermeister unter anderem die finanzielle Unterstützung des TV Roetgen beim dritten Bauabschnitt der vereinseigenen Sporthalle und die Fertigstellung des Waldfriedhofs in Rott an. Nach derzeitigem Zeitplan sei im Mai mit dem Baubeginn für die Erweiterung der Grundschule zu rechnen. Vorgesehen sei außerdem die Ausrüstung öffentlicher und eventuell auch privater Dachflächen mit Photovoltaikanlagen. Als einen Schritt in Richtung mehr Bürgerfreundlichkeit sei die Einrichtung eines zentralen Dienstes (Bürgerbüro oder „Servicepoint”) für die Rathausbesucher geplant.

Nicht weil ihm nichts Besseres einfalle, sondern aufgrund der großen Aktualität durch die im Juni stattfindenden Wahlen zum Städteregionsparlament, wolle er auch in diesem Jahr den Neujahrsempfang unter das Schwerpunktthema Städteregion stellen, erklärte der Bürgermeister zum Abschluss seiner Ausführungen. Nach Helmut Etschenberg, der im vergangenen Jahr zahlreiche Details der neuen kommunalen Gebietskörperschaft erläutert hatte, begrüßte er diesmal als Gastredner Professor Helmut Breuer, der in einem ebenso leidenschaftlichen wie informativen und kurzweiligen Vortrag seine Sicht auf die Städteregion darlegte.
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