Kesternich - Telekom-Kunden in Kesternich nur über Festnetz erreichbar

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Telekom-Kunden in Kesternich nur über Festnetz erreichbar

Von: ck
Letzte Aktualisierung:

Kesternich. Wer in Kesternich wohnt, keinen Festnetzanschluss hat, und auf sein Mobiltelefon angewiesen ist, der hat vermutlich in den nächsten Tagen ein Problem.

Denn seit Donnerstagmittag haben Mobilfunk-Kunden der Telekom in dem Simmerather Dorf keinen Empfang mehr.

„Plötzlich konnten wir, ohne dass es vorher angekündigt wurde, weder telefonieren noch SMS schreiben”, berichtet Dieter Hey, dessen Frau Ruth dringend auf ihr Mobiltelefon angewiesen ist. „Meine Frau ist für eine Dienstleistungsfirma tätig und bekommt ihre Aufträge immer über ihr Handy. Ihre Auftraggeber haben unsere Festnetznummer nicht einmal.”

Also ist Familie Hey der Sache auf den Grund gegangen und hat sich zunächst bei ihrem Anbieter informiert. Dort konnte man ihnen jedoch keine Auskunft geben. „Man hat mich an die Telekom verwiesen, wo ich äußerst unfreundlich behandelt wurde”, erklärt der Kesternicher. „Auf meine Frage, warum wir plötzlich kein Netz mehr haben, teilte man mir auf unhöfliche Weise mit, dass das bis mindestens 27. Juli so bleiben wird und man als Kunde keinerlei Recht auf ein funktionierendes Netz habe. Besonders unverschämt finde ich, dass wir vorher keine Mitteilung darüber erhalten haben.”

Grund für das Abschalten der Mobilfunkstation in Kesternich sind Arbeiten am Kirchturm, wo ein Mast angebracht ist.

„Kein Mobilfunkanbieter verspricht, dass der Mobilfunk immer zu 100 Prozent funktionieren wird. Es kann immer mal Störungen im Netz, Funklöcher oder wie hier, Baumaßnahmen, die zur Abschaltung führen, geben”, erklärt ein Sprecher der Telekom. „Wir haben 40.000 Stationen und die Verträge der Kunden sind schließlich nicht standortgebunden. Ihre Adressen sind lediglich die Rechnungsanschriften. Das bedeutet auch, dass man wenn mal eine der Stationen ausfällt, schauen muss, dass man das Netz von einer anderen empfängt.”

Bleibt nur zu hoffen, dass die Arbeiten an der Kirche schnell abgeschlossen und die betroffenen Mobilfunk-Kunden in den nächsten Tagen nicht zu dringend auf ihr Handy angewiesen sind.
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