Teileröffnung des Resorts „Eifeler Tor” steht kurz bevor

Von: Franz Sistemich
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Serge van der Heijden, der Par
Serge van der Heijden, der Parkmanager, freut sich auf die Teileröffnung des Feriendorfers. Rund 50.000 Gäste sollen 2016 kommen. Foto: Sistemich

Heimbach. Die Schuhe von Serge van der Heijden sind staubig. Das war vor ein paar Tagen noch anders: „Da musste ich immer durch den Schlamm gehen”, sagt der Niederländer und lacht. Alles halb so wild also.

Schließlich eilt der Manager des Resorts „Eifeler Tor” in diesen Tagen über eine Baustelle, auf der noch mit Hochdruck gearbeitet wird. Es werden schließlich die ersten Urlaubsgäste erwartet. Am 31. August erfolgt die Teileröffnung des Parks, in dessen Bau das niederländische Unternehmen „Dormio Leisure Development BV” über 40 Millionen Euro investiert hat.

Im Zeitplan liegen die Niederländer zurück. Harte Winter, aber auch unvorhergesehene Probleme im oberen Bereich des Parks führten dazu, dass das Resort, dass von Landal GreenParks vermietet wird, erst Mitte kommenden Jahres offiziell eröffnet.

In 40 der zukünftig 96 Villen werden ab Ende August die ersten Gäste ihren Urlaub verbringen können. Sie liegen im unteren Bereich des Park, dort wo Dormio kürzlich ein ehemalige Gaststätte erworben hat. Der Kauf war notwendig geworden, weil im oberen Bereich noch fleißig an den 84 Appartments, Geschäften und auch der Rezeption gewerkelt wird, auch der Parkplatz für die vielen Urlauber muss noch in Angriff genommen werden.

In eben dieser früheren Gaststätte empfangen Serge van der Hejden und seine acht Mitarbeiter, die aus Heimbach und der näheren Region stammen, zunächst die Gäste an der Rezeption. Die Urlauber finden dort auch eine kleine Gaststätte mit fünfzig Plätze und einen Mini-Markt vor. Provisorisch bis zur endgültigen Fertigstellung des Feriendorfes sind folgerichtig auch die Zufahrt am Jugendstilkraftwerk vorbei und der Parkplatz unterhalb des Parks.

Obwohl wegen der Bauarbeiten die Villen nur an den Wochenenden und in den Schulferien - möglicherweise ab den Herbstferien, auf jeden Fall ab den Weihnachtsferien - gebucht werden können, ist Park-Manager Serge van der Heijden mit der Nachfrage zufrieden. Ende September beispielsweise ist der Park fast ausgebucht. Eine Firma hat im kommenden Monat gleich zehn Villen gemietet. Überhaupt ist der van der Heijden, der mit Ehefrau und Kind nach Hasenfeld gezogen ist, optimistisch eingestellt: „Manchen Menschen aus der Region sind zwar skeptisch und befürchten, dass zu wenige Gäste für eine erfolgreiche Resort-Zukunft kommen, aber ich teile diese Befürchtung nicht.”

Die Urlauber, sagt der Manager, würden doch in der Region um den Park mit seiner gehobenen Qualität, die auch von Gästen geschätzt werde, alles finden, was für eine Erfolgsgeschichte sprechen: Wälder, Berge, Seen, attraktive Städte und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Mit Arrangements, auch in Zusammenarbeit mit Institutionen wie der Eifel-Touristik, wollen Heijden und Landal für einen Urlaub im rund sieben Hektar großen Park werben.

Aus diesem Grund geht van der Heijden auch davon aus, dass die Ziele in puncto Gästezahl und Anzahl der Übernachtungen jetzt und in den kommenden Jahren erreicht werden. Ab 2016, lautet die Kalkulation, werden rund 50.000 Gäste 220.000 Mal im Jahr in den 180 Villen und Appartments übernachten. Das wäre nicht nur gut für Landal, sondern auch für die Region: „Unsere Gäste sollen von unserem Park aus die Eifel mit ihren Sehenswürdigkeiten, ihrer Natur, ihren Geschäften und Gaststätten besuchen.”

Die meisten Gäste werden Niederländer sein. Die Angestellten des Parks - rund 40 von der Rezeption bis zum technischen Bereich ohne die Mitarbeiter der Reinigungsfirma - werden Einwohner der Region sein. Niederländische Sprachkenntnisse sind erwünscht, aber nicht vorgeschrieben, sagt van der Heijden in fast perfektem Deutsch. Und geht weiter über die Baustelle. In wenigen Tagen werden seine Schuhe werden verstaubt sein noch von Schlamm beschmutzt werden können. Denn rechtzeitig vor den ersten Gästen werden alle Straßen und Wege im Park asphaltiert werden.
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