Woffelsbach - Tag der offenen Tür gibt zum zweiten Mal spannende Einblicke

Tag der offenen Tür gibt zum zweiten Mal spannende Einblicke

Von: vju
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Eine Köstlichkeit, die frisch
Eine Köstlichkeit, die frisch vor Ort zubereitet wurde, bot der Angelsportverein beim „Daach in Woffelsbach” an: Von den Mitgliedern wurden Eifelforellen frisch geräuchert. Foto: Junker

Woffelsbach. Tage der offenen Türe gibt es zahlreiche, egal ob in Unternehmen, Behörden oder Schulen. Ein Tag des offenen Dorfes, der viele spannende Einblicke in Dorfleben, Geschichte und neue spannende Ideen ermöglicht, ist dagegen seltener zu finden. Und unter dem Motto „Ne Daach in Woffelsbach” ist er definitiv einzigartig.

Ab elf Uhr vergangenen Samstag luden die „Aktiven Woffelsbacher” in ihren Ort ein. Wer eine gelbe Bimmelbahn auf den Straßen sah, sich über rote oder Zielflaggen an Häusern wunderte und nicht anhielt oder an zahlreich aufgebahrten kulinarischen Köstlichkeiten vorbei schlenderte, der hatte etwas verpasst.

Das stellte eine niederländische Familie schon nach wenigen Metern fest. Der eigentlich spontane Besuch am Rursee wurde prompt verlängert: „Das müssen wir uns doch ansehen, wenn hier so etwas angeboten wird.”

Auch wenn die Besucher des „Daachs” in Woffelsbach im Gegensatz zur Premiere im vergangenen Jahr einen vollen See zu sehen bekamen, ließ das Wetter am Samstag weder Gäste noch Einwohner in Jubelstürme ausbrechen. Auf die, immer wieder kräftig ausfallenden Schauern mit Platzregen und Hagel hätte wohl jeder verzichten können. „Wir haben unseren Klettertisch entsprechend hier drinnen aufgebaut und nicht draußen”, erklärte Torsten Aulke von „Natur bewegt dich”, ein Unternehmen, dass erlebnispädagogische Programme anbietet. „Etwa im Hochseilgarten oder auf dem Wasser mit Floß bauen oder Kaja fahren”, so Aulke. Dass der Klettertisch nun im ehemaligen Sportgästehaus stand, dass in den kommenden Monaten unter Regie von „Natur bewegt dich” renoviert wird, störte die Kids, die sich im Laufe des Tages an den Herausforderungen des Kletterns versuchten, eher wenig.

Kulinarische Vielfalt

Diejenigen, die nach Besichtigung der zahlreich geöffneten Ferienwohnungen, den Eindrücken aus der Fotoausstellung in der Woffelsbacher Kapelle, karnevalistischer Eindrücke bei „die Piraten” oder nach dem Schlendern entlang der Trödelstände ein knurrendes Gefühl im Magen verspürten, konnten aus großer, kulinarischer Angebotsvielfalt wählen.

Ob in den örtlichen Gastronomie-Betrieben, bei denen es unter anderem „Eifler Rans” oder „Rurseewelle”, oder an der neuen „Woffelsbacher Mitte”, wo es die eigene Dorfkreation der „Wolfswurst” gab - hungern musste am vergangenen Samstag definitiv niemand der Besucher. Eine Köstlichkeit, die frisch vor Ort zubereitet wurde und auf Grund des Rauchs und Geruches, die sie verströmte, viele Neugiere anlockte, bot der Angelsportverein Woffelsbach an. Von dessen Mitgliedern wurden Eifelforellen frisch geräuchert. „Eine halbe Stunde werden die Forellen in reinem Buchenholz geräuchert”, erklärte der Vorsitzende Walter Harth.

Doch weder die Angler, noch die vielen anderen Woffelsbacher, die ihre Türen öffneten, wollten mit der zweiten Auflage der Veranstaltung viel Geld verdienen. Vielmehr ging es den Beteiligten um einen kommunikativen Austausch unter den Dorfbewohnern und mit den angereisten Besuchern.

Der Tag des offenen Dorfes hat sich im Ort am Rursee etabliert. Und vielleicht gibt es bei der dritten Veranstaltung dann nicht nur einen vollen See, sondern auch einen strahlend blauen Himmel. Letzterer war eigentlich der einzige negative Haken, für das ansonsten rundum gelungene Konzept der Veranstaltung.
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