Rott - SV Rott will nicht wieder auf die Achterbahn

SV Rott will nicht wieder auf die Achterbahn

Von: Kurt Kaiser
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Rott. Aufatmen beim Nordeifeler Landesligisten, SV Rott, der durch den ersten Sieg in der Rückrunde bei Rheinland Dremmen drei ganz wichtige Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt einsammelte.

„Wir sind zwar noch nicht am Ziel, aber das waren drei ganz wichtige Punkte“, wertete auch Trainer Jürgen Lipka, den 4:2 Erfolg beim Mitkonkurrenten als ersten Befreiungsschlag. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison sah der Trainer sich auf der Achterbahn der Gefühlswelt.

„In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft sehr viel richtig gemacht und hätte noch deutlicher als 3:0 führen können“, lobte er seine Schützlinge, die sein Nervenkostüm in Halbzeit zwei dann aber reichlich strapazierten. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu viele individuelle Fehler erlaubt, durch die wir den Gegner wieder ins Spiel zurückgeholt haben“. Als die Dremmener auf 2:3 verkürzt hatten, musste der Trainer bis neun Minuten vor Spielende zittern, ehe Calvin Page mit seinem Treffer zum 4:2-Endstand Trainer und Anhang erlöste.

Sieben Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt, gehen die Rot-Weißen in die letzten acht Runden, aus denen sie aber noch zehn, elf Punkte holen sollten. In der vergangenen Saison reichten 38 Zähler zum Klassenerhalt, eine ähnliche Anzahl Punkte wird man wahrscheinlich auch in diesem Jahr benötigen, dann brauchten die Rotter aber nur noch neun Punkte einzufahren.

Mit Germania Lich-Steinstraß stellt sich am Donnerstagabend der direkte Tabellennachbar der Rot-Weißen vor. Die Mannschaft aus dem Jülicher Stadtteil ging als Tabellenachter in die Winterpause, leistete sich aber zum Wiederauftakt in die zweite Saisonhälfte einige Ausrutscher, durch die sie auf Tabellenplatz elf abrutschte. Nach dem 3:1-Erfolg gegen Westwacht Aachen blieb der Aufsteiger aber vier Spieltage ungeschlagen und befindet sich ähnlich wie der SV Rott auf einem guten Weg Richtung Klassenerhalt.

„Die haben keine schlechte Mannschaft, von der wir wissen, dass sie hoch pressen und ganz gefährliche Standards spielen“, hat Jürgen Lipka in Erfahrung gebracht. Er erwartet ein intensives Spiel, in dem beide Teams nichts zu verschenken haben, hofft aber, dass die Punkte in Rott bleiben. Besondere Aufmerksamkeit sollte die Rotter Defensive Gästeangreifer Ali Makki widmen, der im bisherigen Saisonverlauf schon 14 Tore erzielte.

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