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SV Rott unter Zugzwang gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind

Von: Kurt Kaiser
Letzte Aktualisierung:

Rott. Sieben Punkte aus den ersten fünf Spielen nach der Winterpause hatte Trainer Jürgen Lipka gefordert. Leider sieht die Realität beim SV Rott anders aus, denn die Rot-Weißen holten nur einen Zähler von den geforderten sieben und haben die komfortable Position, die sie mit in die Winterpause genommen hatten, schon wieder verspielt.

„Die Mannschaft hat gemerkt, dass eine Saison kein Wunschkonzert ist, mittlerweile müssen wir wieder nach unten gucken“, blickt der Trainer etwas beängstigt in den Tabellenkeller der Landesliga, auch wenn man noch sieben Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt ist.

Wackelige Defensive

Einer der Gründe, dass der Wiederauftakt nicht wunschgemäß für die Rotter verlief, ist sicherlich das Verletzungspech, das den Rot-Weißen in dieser Saison immer treu bleibt. Durch den verletzungsbedingten personellen Notstand musste der Trainer an jedem Spieltag die Defensive umbauen, die nicht mehr die Sicherheit der Hinrunde fand.

Die Offensive funktioniert mit 42 erzielten Toren bisher zur Zufriedenheit von Jürgen Lipka, jedoch zeigte die vordere Reihe in den beiden letzten Spielen auch erste Ladehemmungen.

Trotz der personellen Sorgen und der Anhäufung der individuellen Fehler scheint die Einschätzung des Trainers, dass die junge Mannschaft in der Hinrunde immer am obersten Limit gespielt hat, dieses aber im zweiten Saisonabschnitt noch nicht erreichen konnte, am realistischsten.

Vor der Begegnung gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind musste der Rotter Physiotherapeut Johannes Mangartz einige Sonderschichten einlegen. Tobias Birk und Patrik Stepinski konnten am vergangenen Spieltag zwar erstmalig wieder eingesetzt werden, jedoch müssen sie weiterhin noch behandelt werden. Der Einsatz von Kadir Dogan und Sulayman Dawodu dürfte trotz aller Behandlungskünste und Bemühungen unwahrscheinlich sein.

Partie mit finalem Charakter

Da ist der Coach schon zuversichtlicher, dass Hasan Er und Calvin Page gesund gepflegt werden können und gegen die Kölner auflaufen werden. Die Begegnung gegen die Gruppe aus dem westlichen Stadtbezirk der Domstadt hat schon finalen Charakter, wobei die Kölner weitaus mehr unter Zugzwang stehen als die Nordeifeler.

Mit bisher nur 16 Punkten, zuletzt gab es eine Niederlage im Sechspunktespiele gegen die Sportfreunde Düren, ist die Begegnung in Rott für die Borussia beinahe schon die letzte Chance, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Niederlage wäre bitter

„Sicherlich sind wir in der besseren Position, aber wir werden auch diesen Gegner nicht im Vorbeigehen schlagen“, fordert der Trainer allergrößten Respekt vor dem Tabellenvorletzten, denn der hat nach der Winterpause immerhin schon gegen Westwacht Aachen und bei Arminia Eilendorf gewonnen. Allein schon diese beiden Ergebnisse sieht der Trainer als Warnung genug.

„Um dem Klassenerhalt einen Schritt näher zu kommen, brauchen wir einen Sieg. Eine Niederlage wäre schon ganz bitter“, sagt Lipka.

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