SV Rott: Trainer Jürgen Lipka erwartet Wiedergutmachung

Von: Kurt Kaiser
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Rott. Auch zum Wochenanfang hatte der Rotter Trainer Jürgen Lipka sich noch nicht beruhigt. Zu tief saß der Stachel der Enttäuschung nach der 1:2-Niederlage beim Abstiegsaspiranten Burgwart Bergstein.

„Meine Mannschaft hat disziplinlos gespielt und keine Achtung und keinen Respekt vor dem Gegner gehabt”, erzürnte sich der Coach über die leblose Darbietung seiner Gruppe.

Vor dem Derby beim SV Breinig redete er mit der Mannschaft Fraktur und verlangte in den letzten Meisterschaftswochen wieder den Willen und die Leidenschaft, die die Mannschaft in der Vergangenheit ausgezeichnet und stark gemacht hat.

Nicht nur beim SV Rott stellt man sich vor der Nachholbegegnung in Breinig (Anstoß Donnerstag um 19 Uhr) die Frage. „Was ist mit dem SV Breinig los”?

Als es in die Winterpause ging, führten die Breiniger mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle der Landesliga an. Während der Winterpause kam es dann an der Breiniger Schützheide zu einem unerwarteten Trainerwechsel. Mirco Braun zog es zum Ligakonkurrenten Hertha Walheim. Für ihn verpflichteten die Breiniger mit Kai Michalke einen renommierten Namen.

Der ehemalige Bundesligaprofi, der es in Bochum, Berlin, Nürnberg und bei Alemannia Aachen auf 257 Einsätze in der Bundesliga brachte, dabei 42 Tore erzielte und als Trainer zuletzt die B-Junioren des Bundesligisten SG Wattenscheid betreute, konnte aber nicht an die erfolgreichen Zeiten der Hinrunde anknüpfen.

Nach einem 4:2-Auftaktsieg nach der Winterpause in Wenau erreichte man bei Burgwart Bergstein noch ein torloses Remis. In den restlichen acht Spielen kassierte der ehemalige Ligaprimus aber Niederlagen und rutschte auf Tabellenrang sieben ab.

An das Hinspiel erinnert der Rotter Trainer sich gerne, weil es seiner Meinung nach eines der besten Landesligaspiele war, die er je gesehen hat. Weniger gern erinnert er sich an das Ergebnis, denn die Stolberger Vorortler gewannen 3:2 und stellten mit dem dreifachen Torschützen Marc Thomsen den Garanten zum Sieg.

Trotz des Negativtrends warnt Jürgen Lipka sein Team davor, den Gegner zu unterschätzen. „Die haben eine Mannschaft, die jeden Gegner in der Landesliga schlagen kann. Bei denen muss nur irgendwann wieder der Knopf aufgehen. Ich hoffe, dass es nicht gegen uns ist”.

Von seiner Mannschaft erwartet er, dass sie sich für die Vorstellung in Bergstein rehabilitieren und man die Punkte von der Schützheide entführen wird. Direkt nach dem Spiel blicken die Rotter nach Richterich. Bei der Rhenania hat Rotts ärgster Konkurrent TSC Euskirchen Termin und könnte dort straucheln.
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