Rott - SV Rott macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

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SV Rott macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Von: kk
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Rott. Durch die 1:4-Niederlage in Breinig hatte Germania Lich- Steinstraß am Mittwochabend die Vorlage geliefert, die der SV Rott am Donnerstag aufnahm: Mit dem 3:2-Sieg gegen den FC Düren-Niederau vollzog der SV einen gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

„Das war zwar noch nicht der Klassenerhalt, aber trotzdem ist eine riesige Last von uns gefallen Die Jungs haben wie die Löwen gefightet, um den Hebel wieder in die richtige Richtung umzulegen“, blickte Trainer Jürgen Lipka wieder etwas erfreuter auf die Tabelle. Der SV Rott ist nun acht Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

Am Maifeiertag erlebten die Zuschauer in Rott eine unterhaltsame Begegnung. Hasan Er hatte die Rot-Weißen in der 7. Minute in Führung gebracht. Diese konnten die Gäste aber nur wenig später durch Jannis Steltzner egalisieren. Nach einem Eckball von Manuel Kanou besorgte Kevin Mertens, der in der Defensive eine überzeugende Vorstellung ablieferte, die erneute Führung.

Nach einer halben Stunde leistete sich Philip Derichs eine Schiedsrichterbeleidigung, die mit Rot bestraft wurde. Nur kurze Zeit später musste Defensivstratege Patrick Stepinski wegen Leistenbeschwerden das Feld räumen.

Nach einigen taktisch bedingten personellen Umstellungen ging es in der Unterzahl im 4-4-1 System in die zweite Halbzeit. Die Einheimischen suchten nun mehr ihr Heil in Kontern, agierten etwas defensiver und ließen kaum Chancen der Gäste zu.

In der 78. Minute zeigte der Rotter Trainer mit der Einwechslung von Sulayman Dawodu eine gute Nase, denn der eingewechselte war noch keine Minute auf dem Platz, da sorgte er mit seinem Treffer zum 3:1 für eine Vorentscheidung. Durch einen haltbaren Distanzschuss von Philipp Simon konnte die Mannschaft aus dem Dürener Stadtteil zwar noch auf 2:3 verkürzen, in den letzten fünf Minuten ließen die Rotter aber nichts mehr anbrennen.

Die Reise am Sonntag zu Germania Teveren würde Jürgen Lipka sich am liebsten sparen, denn er weiß aus der Vergangenheit: „Da haben wir noch nie etwas geholt“. Die Gruppe aus dem Heidestadion hat sich durch drei Niederlagen in Folge wieder in eine prekäre Situation manövriert und ist nur noch vier Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Den Negativtrend des Teams aus dem Heinsberger Land will Jürgen Lipka nutzen und fordert: „Wir müssen alles dransetzen, um da zumindest einmal einen Punkt zu holen“.

Aus personeller Sicht muss er auf Rotsünder Philip Derichs verzichten, hofft aber, dass die Leiste von Abwehrorganisator Patrick Stepinski am Sonntag nicht mehr zwickt und der spielen kann.

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