Strauch: Tennisclub Blau-Weiß feiert sein 30-jähriges Bestehen

Von: breu
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Die Gründungsmitglieder des Tennisclubs Blau-Weiß Strauch, Ulrich und Wilfried Breuer, Hans Eisenblätter, Manfred Jansen, Arthur Jansen, Karl Kirch, Peter Lutterbach, Manfred Neue, Günter Stiren und Klaus Wilcisk erhielten beim Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen des Clubs eine Urkunde aus den Händen der Vorsitzenden Doris Wilde und ihres Stellvertreters Richard Schmitz. Foto: Kornelia Breuer

Strauch. „Die Anfänge im Jahr 1980 gestalteten sich etwas schwierig.” Daran erinnerte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns am Sonntag bei seiner Ansprache zum Jubiläum des Tennisclubs Blau-Weiß Strauch. Nach einer ersten Absage der Gemeinde bezüglich eines Grundstückes „In den Kuhlen” gelang es den Gründern dann doch, die Genehmigung für die Errichtung eines Tennisplatzes zu bekommen.

Später konnte auch das Vereinsheim gebaut werden. Hermanns zeigte sich erfreut darüber, dass der Tennisclub Strauch sich zu einem erfolgreichen Verein mit hervorragender Jugendarbeit entwickelt habe.

Die Vorsitzende Doris Wilde begrüßte die Gäste und Mitglieder zur Feierstunde im Rahmen des musikalischen Frühschoppens, der vom Trommler- und Pfeiferkorps Strauch gestaltet wurde. Der Club zählt heute 180 Mitglieder, davon spielen 70 Mädchen und Jungen in den Jugendmannschaften. Ebenso viele Erwachsene bilden die verschiedenen Mannschaften, von den zwei Gruppen in der Verbandsliga spielen.

Vor 30 Jahren boomte der Tennissport, ausgelöst durch die Erfolge von Boris Becker und Steffi Graf. Zehn Männer taten sich damals auch in Strauch zusammen und gründeten den Tennisclub.

Zunächst wurde auf den Außenplätzen der ehemaligen Tennishalle gespielt. Die Gründungsväter haben dann mit viel Engagement und Eigenleistung, also mit „Hack und Schöpp” den Bau der eigenen Anlage in Angriff genommen. Als Clubheim diente zu Beginn ein Bauwagen, der dazu benutzt wurde, die Gastmannschaften zu bedienen. „Jeder, der einmal gegen den TC Strauch gespielt hatte, vergaß die Begegnung nicht so schnell”, so Wilde. „Denn man wurde mit üppigen Speisen und Getränken bestens versorgt.

Auch in der Fremde sorgte der neue Tennisclub stets für gute Laune und ausreichend Umsatz nach den Spielen. Sogar ein eigenes Lied auf den TC Strauch wurde später oft gesungen.”

Die Boomzeit des Tennissports ist vorbei, das Freizeitangebot im Allgemeinen ist umfangreicher denn je, und es wird für alle Vereine zunehmend schwieriger, ehrenamtliche Helfer und Verantwortungsträger zu finden. Der TC Strauch hat es trotzdem geschafft, einen neuen, tatkräftigen Vorstand zu finden, der nicht nur dieses Fest organisiert und ausgerichtet hat, sondern auch fortan die Geschicke des Clubs leiten wird.
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