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Stimmungsgeladene Kostümsitzung der KG Kester Lehmschwalbe

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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Russisch und rhythmisch kamen bei der Sitzung in Kesternich die Damen der Gruppe „Fireworks” daher, ihr Tanz zu „Kalinka”, „Moskau” und „Dschingis Khan” war eine Augenweide. Foto: Anneliese Lauscher

Kesternich. Der gut aufgelegte Präsident Rolf Schneider begrüßte am Samstagabend im voll besetzten Festzelt die Narrenschar zur Kostümsitzung. Gerne ließen sich die kostümierten Gäste zu einem stimmungsgeladenen Abend einladen, die KG „Kester Lehmschwalbe“ hatte ein Programm voller karnevalistischer Highlights zusammengestellt.

Das Kesternicher Trommler- und Pfeiferkorps spielte zu einem zünftigen Einmarsch, als die Aktiven ins Festzelt einzogen; die Tanzgarde „Fireworks“ legte los mit einem flotten Tanz, mit Musikalität, Charme und tänzerischem Können begeisterten die jungen Damen.

Auch die Lehmschwalbenboys hatten wieder mal eine originelle Nummer einstudiert: Als Cowboys traten sie auf und boten einen erstklassigen Line Dance zu „Country Roads“. Bei der Zugabe überraschten die Jungs das hocherfreute Publikum, als sie in kurzen Röckchen, mit Tops und Ballerinas zu „Dat is geil“ tanzten.

Weniger sexy trat „Ne Efelbur“ auf: Christoph Nellessen hatte das Neueste aus Stall und Feld parat, urig gekleidet und in deftiger Sprache gab er Einzelheiten aus dem Leben eines Eifelbauern zum Besten, das närrische Volk amüsierte sich prächtig.

Als Mausi Lugner zur Bühne marschierte, freuten sich die Kenner des Kesternicher Karnevals auf seine Geschichten: Er hat als Dorfreporter seinen spitzen Bleistift das ganze Jahr über dabei und notiert sich die kleinen und großen Pannen der Kesternicher.

Diesmal wurde herzhaft gelacht über einen, der gekonnt ein Güllefass öffnete. Und über den Prinzen, der seiner Frau ein Auto „ohne TÜV“ gekauft hatte. Prompt kam diese in eine Polizeikontrolle und war äußerst verblüfft. Mit gekonntem Gesang – a cappella – untermalte Mausi Lugner (Michael Siebertz) seinen pfiffigen Vortrag.

Und er gehörte zu den völlig überraschten Freunden des neuen Prinzen: Sein Bruder, André Siebertz, zog als neuer Narrenherrscher ins Festzelt ein! Es war wieder mal eine Proklamation mit viel Herzlichkeit, als Prinz André I. und Prinzessin Susi I. gekrönt wurden (wir berichteten).

Wundervolles Mariechen Daphne

Voller Anmut, mit jugendlicher Frische und unglaublich gelenkig tanzte das Mariechen Daphne I. zu Ehren der neuen Tollitäten und zur Freude des Publikums. Dann eroberte ein „Helene-Brings-Duo“ die Narren: Daniel Wiegand und Sylvia Noel imitierten mit vollem Einsatz die Gruppe Brings und Helene Fischer. Die bekannten Lieder wurden mitgesungen, spontan formierte sich eine Polonaise, und bei „Atemlos“ flippten die Black Jeck Wiever auf der Bühne förmlich aus.

Die turbulente Stimmung konnten die „Jecken“ weiter aufheizen, sie hatten nämlich den Prinzen in ihrer Mitte. André Siebertz gehört seit Jahren zu den Kesternicher Gesangskünstlern, so wurden die herrlichen Vorträge von alten Karnevalsliedern zum besonderen Genuss für die Sänger und natürlich auch für die närrische Schar.

Russisch und rhythmisch kamen die Damen der Gruppe „Fireworks” daher, ihr Tanz zu „Kalinka”, „Moskau” und „Dschingis Khan” war eine Augenweide. „Totaaal super“, lautete der Kommentar von atemlosen Gästen, die alles mitgesungen hatten und denen nun „Volljaas“ den Rest gab!

„Steh auf, mach laut“ – die Aufforderung war eigentlich nicht mehr nötig. Der Name der Band ist Programm: Mit Volljaas brachten Marco, Schösch, Wolle, Ralf, Acky und Paul den Saal zum Kochen.

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