Nordeifel - Sternwallfahrt: Mariawald ist nicht mehr das Ziel

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Sternwallfahrt: Mariawald ist nicht mehr das Ziel

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Nicht mehr Ziel der Sternwallfahrt durch den Nationalpark Eifel ist auf Wunsch des Abtes das Kloster Mariawald. Die hier eingeleiteten Veränderungen könnten zu Konfrontationen führen, heißt es. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Nach vier Sternwallfahrten durch den Nationalpark Eifel zum Kloster Mariawald wird es in diesem Jahr auf Wunsch des Abtes, Josef Vollberg, ein neues Ziel geben. Dies teilte Paul-Josef Jansen, Geschäftsführer des Arbeitskreises „Pilgerwege im Nationalpark”, jetzt mit.

Der Arbeitskreis bedauere es sehr, dass nicht mehr das Kloster zum Treffpunkt der Pilgergruppen werden könne, sei sich aber mit dem Netzwerk „Kirche im Nationalpark Eifel” darin einig, die gute Tradition der Sternwallfahrt weiterzuführen, die in diesem Jahr am 29. August stattfinden wird.

Christel Pott, Geschäftsführerin des Sozialwerkes „Kirche im Nationalpark” erläutert die Umstände der Veränderung noch etwas näher: „Abt Josef bittet darum, die Sternwallfahrt nicht mehr nach Mariawald zu führen, da mit unterschiedlichen Einstellungen zu den von der Abtei eingeleiteten Veränderungen zu rechnen ist und Mariawald nicht zum Streitpunkt werden dürfe.”

Die Schöpfung bewahren

Als neues Ziel für die Pilger wurde die in der Mitte des Nationalparks liegende Urftseestaumauer gewählt.

Auf der Staumauer wird die Sternwallfahrt mit einem ökumenischen Gottesdienst abgeschlossen. Voraussetzungen zur Versorgung der Pilgergruppen wie auch Gastronomie und Toiletten sind ausreichend vorhanden.

Bei der Sternwallfahrt kommen Pilgergruppen aus zahlreichen Nationalparkgemeinden zusammen. Aus verschiedenen Richtungen kommend treffen sich die Gruppen an einem Punkt im Nationalpark. Der Nationalpark gibt unter dem Motto „Wald - Wasser - Wildnis” den Teilnehmenden vielfache Anstöße: den Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, die Kraftquellen des Lebens und Glaubens neu zu entdecken und in Gemeinschaft zu erleben. Die Staumauer ist nicht nur zu Fuß und mit dem Fahrrad, sondern auch mit dem Schiff zu erreichen und bietet für Menschen mit Behinderung gute Teilnahmemöglichkeiten.
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