Hammer - Steinschlaggefahr: K 21 zwischen Widdau und Hammer vollgesperrt

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Steinschlaggefahr: K 21 zwischen Widdau und Hammer vollgesperrt

Von: ag
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Sicherungsarbeiten an der K 21 zwischen Widdau und Hammer: Bauingenieur Philipp Luckner erklärt, warum die Maßnahmen an den Schieferfelsen nötig sind. Foto: A. Gabbert

Hammer. Wer von Imgenbroich aus mit dem Auto nach Hammer möchte, muss derzeit den Umweg über Eicherscheid in Kauf nehmen, denn die Grünentalstraße ist ab der Abzweigung nach Widdau seit Dienstagmorgen vollgesperrt.

Grund dafür sind Arbeiten an den steilen Schieferhängen entlang der K 21. Auf einer Länge von circa 90 Metern kommt es dort immer wieder zu Felsschlägen. „Das lässt sich leider nicht vermeiden“, sagt der Bauingenieur und Projektleiter Philipp Luckner von der Städteregion Aachen.

Bislang seien die Felsschläge eher gering gewesen. Da sich aber immer wieder Wasser in Hohlstellen sammele und schließlich zu Absprengungen im Fels führe, seien die Hänge unter ständiger Kontrolle und Beobachtung, erklärt Luckner.

Jetzt sollen gezielte Eingriffe die Situation entschärfen. Ein Lohnunternehmen ist zurzeit damit beschäftigt mit Hilfe einer Arbeitsbühne das lockere Gestein zu entfernen. Der Einsatz von größeren Geräten ist an dieser Stelle nicht möglich. „Sonst würde das Gefüge des Berges gestört“, sagt Luckner. Deshalb rücken die drei Arbeitskräfte dem Gestein mit Hacken, Hammer und Meißel – bei Bedarf auch mit Pressluft – zu Leibe.

Aufgrund herabstürzender Brocken und weil die Arbeitsbühne einen gewissen Platz braucht, war es nicht möglich, wenigstens eine Fahrbahn freizulassen. Die Vollsperrung der K 21 zwischen Widdau und Hammer soll voraussichtlich am Donnerstagabend wieder aufgehoben werden.

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