Starfotograf Jim Rakete noch bis zum 23. September im KuK

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Der Berliner Starfotograf im K
Der Berliner Starfotograf im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) Monschau: Jim Rakete (rechts) stellte sich am Samstag den Fragen von Bernd Büttgens, dem stellvertretenden Chefredakteur unserer Zeitung. Rakete war, wie er sagte, dem Charme von KuK-Leiterin Nina Mika-Helfmeier erlegen, deshalb hatte er sich für eine Ausstellung in Monschau entschieden. Foto: Andreas Gabbert.

Monschau. Er ist ein absoluter Meister seines Fachs, und seine Porträtfotos sind jedes ein Kunstwerk für sich. Ein Mitglied aus der Champions-League der Fotografen stellt seit Samstag im KuK in Monschau seine Arbeiten aus.

Jim Rakete, der auch selbst nach Monschau gekommen war. Noch bis zum 23. September sind seine Fotografien im KuK ausgestellt, das bei der Eröffnung aus allen Nähten zu bersten drohte, weil Hunderte sich drängten, um Künstler und Kunst zu bewundern.

Das Podiumsgespräch am Samstag mit Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur unserer Zeitung, drehte sich um die gezeigten Ausschnitte aus den populären Serien „Vertraute Fremde” und „Stand der Dinge”, aktuelle Projekte und seine Einstellung zur Fotografie.

Bei wirklich gelungenen Porträtfotografien, wie den rund 150 in Monschau gezeigten, wird man immer wieder nachfühlen können, dass dort Nähe und Vertrauen bestanden haben und nicht etwa bloß, wie im Filmgeschäft allgemein üblich, eine Geschäftsbeziehung, in der Prominente die Goldesel sind und Fotografen die Dienstleister. „Es handelt sich immer um Projekte auf Augenhöhe, auf gegenseitigem Respekt.” So erklärte Rakete auch seine Gründe, die Bilder, die vor allem Filmschaffende wie Moritz Bleibtreu, Jürgen Vogel und Katja Riemann zeigen und sonst nur in großen Ausstellungshäusern in Frankfurt oder Berlin zu sehen sind, ausgerechnet in Monschau auszustellen. Es sei die „charmante Annäherung” und der leidenschaftliche Einsatz von Nina Mika-Helfmeier, der Leiterin des KuK, gewesen, der ihn schließlich überzeugt habe.

Der Fotograf Jim Rakete versucht sich stets auf den Menschen einzulassen, sich nicht festzulegen, offen zu sein. So entstehen nicht nur intensive, mal melancholische, mal auch komische Momente, in denen die Fotografierten ein klein wenig tiefer hineinblicken lassen als sonst. Vertrauen spielt dabei eine große Rolle.

Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr,samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr bis 23. September geöffnet. Eintritt frei.

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