Städteregion und Tivoli: UWG lehnt Pläne ab

Von: red
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Aachen. Die Freien Wähler (UWG) lehnen das Vorhaben von Städteregionsrat Helmut Etschenberg ab, bei Alemannia Aachen für jährlich 75.000 Euro 500 Übungsstunden für je 150 Euro einzukaufen, die jeweils Schulen, Berufskollegs und Vereinen in der Städteregion zur Verfügung gestellt werden könnten.

In dem Vorhaben sieht Gerd Maaßen, Chef der UWG-Fraktion im Städteregionstag, eine reine Unterstützungsmaßnahme für den klammen Fußballklub, die hinter den angebotenen Stunden versteckt wird. „Wenn der Herr Städteregionsrat im Alleingang die Aachener Alemannia mit öffentlichen Mitteln unterstützen will, so legt er es auf eine offene Konfrontation in der politischen Diskussion an”, sagt Maaßen.

Es könne nicht sein, dass die Städteregion für Fehlplanungen des Vereins eintrete. Zudem fragt Maaßen: „Welche Schule in Monschau, Simmerath oder Baesweiler kann es sich leisten, den zwei Schulstunden umfassenden Schulsport an den Tivoli zu verlegen, einschließlich des notwendigen Schülertransportes, der auch noch finanziert werden muss?”

Erklärungsbedarf meldet die SPD-Fraktion an. Ihr Vorsitzender Josef Stiel fordert Etschenberg auf, den Sachverhalt sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Schulausschuss darzulegen.
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