Stadt greift durch: Absolutes Halteverbot auf der Haag

Von: hes/pst
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Monschau. Ein absolutes Halteverbot gilt ab sofort im Bereich der Walter-Scheibler-Straße in Monschau, der Zufahrt zum Schulzentrum Haag. Die Stadt Monschau sah sich zu dieser Maßnahme gezwungen, nachdem es am Freitagmorgen zu erheblichen Problemen und zeitweiligem Stillstand im morgendlichen Schulbusverkehr gekommen war.

Vinzenz Klein, Leiter des städtischen Ordnungsamtes: „Durch den aufgefahrenen Schnee und am Rand parkende Pkw ist die Fahrbahn dort derzeit so schmal, dass zwei Busse im Begegnungsverkehr nicht aneinander vorbeikommen, was selbst bei normalen Straßenverhältnissen schon schwierig ist. Deshalb haben wir in Absprache mit der Polizei und der Städteregion ab sofort das absolute Halteverbot verhängt”, so Klein.

Außerdem muss an einer Seite der Fahrbahn ein Gehweg für die Schulkinder, die zu Fuß zur Schule gehen, freigehalten werden, was den Engpass derzeit noch verstärkt.

Der Bauhof der Stadt Monschau hatte zunächst in einem Sondereinsatz die Schneemassen so weit beseitigt, dass ein Begegnungsverkehr für Busse wieder möglich ist. Das Halteverbot gilt beidseitig vom Beginn der Walter-Scheibler-Straße an der Einmündung Beerenburg bis zur Einmündung Bergstraße. Von der Bergstraße bis zum Schulzentrum galt schon bisher ein beidseitiges absolutes Halteverbot.

Das Ordnungsamt kündigte an, die Einhaltung dieses Verbots zu kontrollieren und zu ahnden - zunächst mit Ordnungs- oder Bußgeldern, bei massiven Behinderungen auch mit Abschleppen geparkter Fahrzeuge.

„Für Anwohner, die die ohnehin schon engen Straßen dann noch als Parkplatz benutzen, haben wir kein Verständnis,” kommentiert Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die chaotische Situation am Freitagmorgen, die sie aus eigener Anschauung erlebte, mit Verärgerung.

In der Zeit von 7.15 bis 7.40 Uhr verkehren morgens zeitlich verteilt 12 Busse auf der Walter Scheibler-Straße und bringen rund 1100 Schülerinnen und Schüler zum Gymnasium und zur Hauptschule.
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