Monschau - St. Ursula: Wiedersehen mit der alten Schule

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St. Ursula: Wiedersehen mit der alten Schule

Von: hes
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Mächtig was los war am Samstag hoch oben auf dem Ringsberg, wo St. Ursula mit den über 500 aktuellen Schülerinnen und ihren Familien und Freunden, aber auch mit vielen Ehemaligen ein fröhliches Fest zum Abschluss der Projektwoche feierte. Foto: Heiner Schepp

Monschau. Bunt wie das Leben an dieser Schule und vielseitig wie ihre 300-jährige Geschichte war das Schulfest als Höhepunkt und Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten an der Bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula in Monschau.

Eine Woche lang hatten die Mädchen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und teils mit Unterstützung „von außen” in einer intensiven Projektwoche mehr als 30 Themen vorbereitet und dafür sogar den an vielen Schulen freien Dienstag nach Pfingsten „geopfert”.

Das Ergebnis beim Schulfest konnte sich sehen lassen. Für die vielen Besucher, die die knifflige Parkplatzsuche erfolgreich beendet und den steilen Weg hoch zum Ringsberg gemeistert hatten, war die Zeit nach dem Festgottesdienst bis zum frühen Abend fast schon zu knapp, um alles sehen, erleben und ausprobieren zu können.

Durch 300 Jahre getanzt

Natürlich „knubbelte” es sich immer da, wo besondere Vorführungen anstanden, so im Mehrzweckraum und in der Turnhalle, wo durch 300 Jahre St. Ursula getanzt wurde, das Aschenputtel modern daherkam oder eine spannende Geschichte im Zauberwald das Publikum in Atem hielt.

Recht entspannt genießen konnten das Schulfest die Mädchen des Schulchors und -orchesters, denn sie hatten während der Projektwoche ihre großen Auftritte für die Eröffnung der Kunstausstellung sowie den Festakt und den Gottesdienst vorbereitet.

Kunst- und Musikaktionen

Dass an St. Ursula die musisch-künstlerische Prägung junger Menschen besonders gefördert wird, war natürlich auch beim Schulfest zu sehen: Schuldeko und Stoffdruck, Fotopräsentationen und Kunstausstellungen waren beliebte Anlaufpunkte für die Besucher. Das galt bei schönem Frühsommerwetter auch für die Programmpunkte auf dem Schulhof, wo neben der Fußball-Aktion Tanz- und Musikvorführungen viel Beifall erhielten.

In fast allen Klassenräumen warteten die Schülerinnen auf Besucher, um ihre Projekte demonstrieren oder auch das ein oder andere für die Klassenkasse oder einen guten Zweck verkaufen zu können. So gab es leckere Marmelade, stellten Gruppen eigene Kosmetikartikel und Schmuck her, wurde Deko für Haus und Garten gegen kleines Geld oder das bekannte „Solibrot” für Misereor verkauft. Andere Gruppen tauchten in die Geschichte des Mantels oder des Teetrinkens ein, in der Schülerbücherei drehte sich natürlich „alles ums Buch”, und ein originelles Projekt stellte den interessanten Vergleich zwischen Mädchen und Jungen an.

Schlussendlich nahm die exzellente Versorgung der Gäste mit Speisen, Getränken und Leckereien großen Raum bei den Vorbereitungen ein, die zur Caféteria umfunktionierten Klassenzimmer waren fast durchgängig vollbesetzt. Viele „alte Bekannte” konnte man treffen, denn das Schulfest war auch für eine große Zahl von „Ehemaligen” willkommener Anlass, die alte Schule noch einmal zu besuchen.

Erst am frühen Abend, als die Sonne sich verkrümelt hatte, zog es die letzten Gäste den steilen Weg wieder herunter, während viele fleißige Hände sich in und vor der Schule ans Aufräumen machten.

Nach den tollen Festtagen bleibt der Mädchenrealschule nicht lange Zeit zum Verschnaufen. Für die meisten Schülerinnen steht der Schuljahres-Endspurt an, und am 26.Juni steht das nächste Ereignis an, dann nämlich werden die aktuellen Zehnerklassen aus dem Schoß der großen St. Ursula-Familie entlassen.
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