Sporter des Jahres Freisteller Sportlerwahl Sportlergala Freisteller

Spurensuche im „Rurberger Tor”

Von: dm
Letzte Aktualisierung:
rursee_bu
Kombiniert die Tourist-Information mit einer nationalparkspezifischen Ausstellung: Das Nationalpark-Tor am Eiserbachsee. Foto: Heiner Schepp

Rurberg. Auf steilen, schmalen Pfaden führt die Wanderung hinauf auf den Honigberg am Rursee bei Rurberg. Von oben herab eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die Eifeler Stauseen. Jeden Samstag findet diese Tour mit einem Ranger statt, Treffpunkt ist um 11 Uhr das Nationalpark-Tor am Eiserbachsee.

Nach der Wanderung, die drei bis vier Stunden dauert, ist ein Besuch im Nationalpark-Tor zu empfehlen. Das „Rurberger Tor” war das erste Informationshaus des Nationalparks. Es kombiniert eine speziell auf das Großschutzgebiet und sein Umfeld ausgerichtete Tourist-Info mit einer nationalparkspezifischen Ausstellung zum Thema „Lebensadern der Natur”.

Besucher können außergewöhnlichen Tierspuren durch die spannende Natur- und Kulturgeschichte der Eifel folgen oder die Lebensräume Fließ- und Stillgewässer unter anderem aus der Flugperspektive eines Milans erleben. Flusskrebs, Perlmuschel und Biber gewähren spannende Einblicke in ihr Leben und verdeutlichen die Bedeutung von Nationalparks.

185.000 Besucher

Seit der Eröffnung des Hauses im Mai 2006 haben bisher mehr als 185.000 Menschen die Ausstellung besucht, allein im vergangenen Jahr wurden 73.146 Besucher gezählt. Den größten Andrang gab es im Juli 2008 mit 12.516 Besuchern. Der „schwächste Monat” war der Januar 2008 mit lediglich 2111 Gästen im Nationalpark-Tor in Rurberg.

Die Zahlen, die auf dem Neujahrs-Empfang der Rursee-Touristik vorgelegt wurden, machen deutlich, dass der Rursee in den Wintermonaten nur wenig Gäste anzieht: Im April 2008 wurden genau 3813 Besucher gezählt, im Januar 2007 waren es sogar nur 1707, im Mai 2008 waren es dann schon 9813. Die besten Monate waren im vergangenen Jahr der Juli (12.516 Besucher) und der August (10.341).

Die Rursee-Touristik ist im selben Haus untergebracht wie das Nationalpark-Tor. Dort werden an 365 Tagen im Jahr die Gäste betreut. Im vergangenen Jahr wurden rund 120.000 Besucher vor Ort beraten, mit 12.500 Gästen wurde im August der Spitzenwert erreicht. Der bisherige „Rekord” an einem Tag: nahezu 1200 Besucher. Die Tourist-Information in Rurberg war im vergangenen Jahr an 2555 Stunden geöffnet, dazu kommen noch 1800 Stunden Öffnungszeit in der Tourist-Info in Einruhr. Vor Ort werden die Besucher mit Prospekten versorgt, zum Service gehören aber auch die Zimmervermittlung, die individuelle Beratung und der Shop-Verkauf (mit Produkten aus und über die Eifel).

Die Tourist-Info in Rurberg ist wie die Ausstellung im Nationalpark-Tor täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert