Sportwoche: Goethes Fäuste feiern in der Cocktailbar

Von: ani
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Wasser spielte bei den Wettkämpfen der Dorfolympiade wie immer eine große Rolle. Das Gleiten auf der mit Spülmittel gefüllten Kunststoffbahn bereitete Akteuren und Zuschauern erneut viel Spaß. Foto: A. Hoffmann

Lammersdorf. Die Wetterbedingungen zu Beginn der Sportwoche des TuS Lammersdorf konnte man nicht gerade als ideal bezeichnen. Mit Regen, Wind und unangenehmen elf Grad stieg der TuS am vergangenen Donnerstag in diese Veranstaltung mit einem Fußball-Blitzturnier ein.

Beim sogenannten „Tisch1-Cup“ mit vier Mannschaften hatte schließlich Germania Eicherscheid vor den Teams der SG Kesternich/Rurberg, dem TuS Lammersdorf und der SG Vossenack/Hürtgen klar die Nase vorn. Unverdrossen hatten sich an diesem Abend auch einige Fahrradfahrer zu einer kurzen Plaudertour durch den Regen aufgemacht.

Volleyball für Jedermann

Ab Freitag hatten die TuS-Verantwortlichen dann offensichtlich eine Kerze angezündet, da der Wettergott ab diesem Zeitpunkt mit ihnen war. Beim Volleyballturnier für Jedermann lachte die Sonne vom Himmel und acht Freizeitteams baggerten, jumpten und schmetterten in zwei Gruppen mit großer Begeisterung die Bälle über die Netze. Goethes Fäuste glänzten dabei ebenso wie die Mannschaften von Bagger dir einen, SC Heide, Volleybänger oder Backdashers. Nach 16 spannenden Begegnungen hatte das Dreamteam seinem Namen alle Ehre gemacht und sicherte sich den Turniersieg vor Vier Spaß und Sixpack.

Große Resonanz fand an diesem Tag auch die Kinder- und Familienradtour, womit bei dem schönen Wetter aber auch zu rechnen war. Am Samstag hatte der TuS dann für fast jeden Geschmack etwas im Angebot. Eine größere Gruppe von Nordic Walkern hatte sich auf den Weg durch das Kalltal gemacht, wohin auch die starke Mountainbike-Abteilung des Vereins über Stock und Stein unterwegs war.

Gleichzeitig lief auf dem Sportplatz an der Schießgasse das Fußball-Funturnier für Freizeitmannschaften, das sich im Laufe der Jahre für den TuS zum absoluten Highlight entwickelt hat. Fast eine Mammutveranstaltung mit 24 Mannschaften, bei denen das sogenannte „Jungvolk“ klar dominierte. Dank des Unterhaltungswerts für Zuschauer und Akteure war dieses Turnier auch in diesem Jahr wieder einen Besuch wert.

Die Spielfreude der weiblichen und männlichen Ballkünstler begeistert dabei immer wieder. Vielfach ist es dann auch der Kampf der Geschlechter, der den Reiz des Turniers ausmacht. Wobei sich manche Männertruppe zu Beginn über die Spielstärke der hübschen Kickerinnen nicht im Klaren war. So bombten beispielsweise die Mädels des FC Chancentod (dahinter verbergen sich fast alles aktive Jugend- und Seniorenspielerinnen des TV Konzen!) überlegen die TuS-Jungen vom Platz, ohne dabei mit den Wimpern zu zucken.

76 Begegnungen standen bei diesem Turnier an und stellten für die TuS-Verantwortlichen dementsprechend organisatorisch viel Arbeit dar. Am Ende setzte sich AS Euter mit 2:0 gegen Juventus Intus im Spiel um den dritten Platz durch. Was der Name nicht vermuten ließ, setzte danach SC Talentfrei um und sicherte sich den Turniersieg vor Equipe Trinklikör. Bei der abendlichen TuS-Party mit Cocktailbar im Zelt wurden die errungenen Erfolge von den Mannschaften des Funturniers ausgiebig gefeiert. Traditionsgemäß lautete am Sonntag der letzte Programmpunkt der Sportwoche „Dorfolympiade“. Sechs Straßen-, Vereins- und Interessengemeinschaften hatten sich auf dem Sportplatz eingefunden, um den Sieger zu ermitteln.

Zum olympischen Wettkampf angetreten waren: Funkengarde der Karnevalsfreunde, Krämerstraße (Schwarze 13), Schießgasse, Freiwillige Feuerwehr, Abordnung von Kinderprinzessin Edda I. und das Frauen-Powerteam des TuS. Die Organisatoren hatten sich wieder interessante Spiele einfallen lassen, bei denen die beim Publikum beliebten Wassereinsätze überwogen. So wurde die Geschicklichkeit der Bewegungskünstler auf einem Balken über dem aufgebauten Swimmingpool gefordert, und auch die Rutschpartie über die mit Wasser und Spüli geflutete Kunststoffplane sorgte wieder für einen Riesenspaß.

Eddas Team siegt

Moderiert wurde die ganze Belustigung erneut vom Präsidenten der Karnevalsfreunde, Thomas Matheis, der alle Akteure mit seinen Kommentaren zu Höchstleistungen antrieb. Sieger der Dorfolympiade wurde das Team von Kinderprinzessin Edda (Schweitzer) vor den Brandbekämpfern der Freiwilligen Feuerwehr und den Vertretern der Krämerstraße.

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