Sportplatz wird zum Wohngebiet

Von: ag
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Der Sportplatz in Kesternich w
Der Sportplatz in Kesternich wird zum Baugebiet: Zur Finanzierung des geplanten Sport- und Kulturzentrums in Kesternich sollen hier Baugrundstücke ausgewiesen werden. Foto: A. Gabbert

Kesternich. Auf dem Platz, wo der TSV Kesternich jahrzehntelang auf Torjagd gegangen ist, sollen bald die Bagger anrücken. In Zukunft wird auf dem Gelände kein Fußball mehr gespielt, der Platz wird zur Wohnbaufläche umgewandelt, bis zu 24 Baugrundstücke werden dort entstehen.

Dem hat der Planungsausschuss der Gemeinde Simmerath nun zugestimmt. Mit dem Verkauf der Grundstücke soll das geplante Sport- und Kulturzentrum in Kesternich finanziert werden. Nachdem mehrere Versuche gescheitert sind, die Erschließung und Vermarktung der Grundstücke mit Hilfe eines Bauträgers umzusetzen gescheitert sind, will sich der TSV Kesternich jetzt selbst um die Vermarktung kümmern.

Von den 24 Grundstücken befinden sich 15 im Eigentum der Gemeinde und neun in Privatbesitz. Der TSV wird sich um den Verkauf der Gemeindegrundstücke kümmern. „Natürlich haben auch die Privateigentümer die Möglichkeit ihre Grundstücke zu verkaufen, aber zurzeit sieht es nicht so aus, als bestünde ein Interesse daran. Zumindest ist mir nichts davon bekannt”, erklärt der 1. Vorsitzende des TSV Kesternich, Ralf Stollenwerk. Die 15 Grundstücke der Gemeinde haben eine Größe zwischen 600 und 870 Quadratmetern. Änderungen bei der Parzellierung seien aber noch möglich, sagt Stollenwerk.

Das neue Baugebiet soll über einen Rundweg erschlossen werden, der sich auf dem Gelände des heutigen Hauptplatzes befinden und von der Straße Am Sportplatz erreichbar sein wird. Die Eigentümer der Privatgrundstücke sollen die Möglichkeit bekommen, sich an der Erschließung zu beteiligen, um ihre Grundstücke in Bauland umwandeln zu können.

Der Verkauf der Gemeindegrundstücke ist bei diesem Vorhaben im unerschlossenen Zustand vorgesehen, das heißt, die Käufer werden vertraglich verpflichtet, die Erschließung im eigenen Namen und auf eigene Kosten vorzunehmen. Die Käufer sollen sich dann zu einer Interessengemeinschaft zusammenschließen, erklärt der 1. Vorsitzende.

Erste Gespräche mit möglichen Interessenten haben nach Auskunft von Ralf Stollenwerk bereits stattgefunden. „Wir sind optimistisch, dass wir Käufer für diese Grundstücke finden werden”, sagt er.
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