Simmerath - Sportplatz Simmerath: Eine GbR gibt es nicht

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Sportplatz Simmerath: Eine GbR gibt es nicht

Von: P. St.
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Der alte Sportplatz verschwind
Der alte Sportplatz verschwindet, und einen neuen Naturrasen wird es nicht geben. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die als Bauherr für einen neuen von der Hansa Simmerath gewünschten Rasen-Sportplatz vor der Gründung stand, ist schon wieder von der Bildfläche verschwunden.

Rolf Stollenwerk, der gemeinsam mit Edwin Rüttgers und Andreas Hermanns diese GbR gründen wollte, erklärte jetzt, dass er und seine beiden Mitstreiter nicht mehr zur Verfügung stehen würden. Stollenwerk klagt darüber, dass es in den letzten Monaten nie eine „kollegiale Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik” gegeben habe. Er sei zu der Erkenntnis gekommen, „dass die Gemeinde nie gewillt war, einen neuen Rasenplatz zu bauen.”

Auslöser für den Rückzug war ein kürzlich veröffentlichtes Positionspapier der CDU Simmerath, worin die Fraktion eindeutig einem „halben Kunstrasenplatz” hinter der Hauptschule den Vorzug gegenüber einem neuen Sportplatz gibt. Am 15. November wird der Sport- und Kulturausschuss über den Sportplatzneubau in Simmerath die Richtungsentscheidung treffen.

In ihrem Papier hatte die CDU-Mehrheitsfraktion klar gesagt, dass man nicht bereit sei, Geld in die Hand von Privatleuten zu geben. Außerdem hieß es, dass man nicht gewillt sei, über die für einen Sportplatz plus Vereinsheim zugesagten 400.000 Euro hinaus weitere Kostenrisiken, wie von der GbR gewünscht, zu übernehmen.

Diese Rechnung, betont Rolf Stollenwerk, stimme so nicht. Die GbR habe lediglich verlangt, dass sie über die vollen 400.000 Euro verfügen könne. Den Sportplatzneubau habe man mit 290.000 Euro angesetzt; von dem Vereinsheimbau (110.000 Euro) habe man zunächst Abstand genommen und stattdessen diese Summe als Sicherheitsreserve eingesetzt. Eventuell überschüssige Gelder wären dann an die Gemeinde zurückgegeben worden.
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