Monschau - Spiel und Spaß in Monschau: Ferienspiele werden gut angenommen

Spiel und Spaß in Monschau: Ferienspiele werden gut angenommen

Von: jpm
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Da sind Kreativität und Konze
Da sind Kreativität und Konzentration gefragt: Bei den Ferienspielen in der Jugendherberge Hagard wurden unter anderem Windräder gebastelt.

Monschau. Ihr Team an Ehrenamtlern suchte Marita Delvenne sich selbst zusammen, und die jungen Schützlinge kommen mittlerweile fast schon automatisch.

50 Kinder nahmen an den Ferienspielen in der Jugendherberge Hargard in Monschau, viele von ihnen hatten auch schon im Sommer und im Herbst teilgenommen, als die Stadt Monschau die Ferienspiele zum ersten beziehungsweise zweiten Mal anbot. „Es gibt hier mittlerweile einen festen Stamm an Kindern”, freut sich Leiterin Marita Delvenne.

Und der konnte sich bis Freitag nach Herzenslust austoben: Entweder in der warmen Stube bei Bastelrunden, Gesellschaftsspielen und Tischtennis.

Oder natürlich draußen an der frischen Luft beim Inline-Skaten oder dem großen Fußballturnier. Stets dabei: Acht junge ehrenamtliche Helfer, für die Kinder große Spielkameraden und zuverlässige Ansprechpartner zugleich.

Wanderziel Eisdiele

Besonders klasse fanden viele der Grundschulkinder und Fünftklässler die große „Überraschungswanderung”. Das anfangs unbekannte Ziel war eine Eisdiele.

In erster Linie wurden die Ferienspiele in der Jugendherberge Hargard eingeführt für Kinder, die eine Offene Ganztagsschule besuchen. Denn während deren Eltern die Kleinen während der Schulzeit den lieben, langen Tag über in guten Händen wissen, stehen sie mit Beginn der Ferien plötzlich vor einem Betreuungsproblem - denn welcher Arbeitnehmer kann sich im Jahr schon 12 Wochen Urlaub nehmen?

Dass die Stadt Monschau mit ihren Ferienspielen bei vielen Eltern offene Türen einrennen würde, war für Marita Delvenne nicht überraschend. Sie selbst leitet den Offenen Ganztag an der Grundschule Mützenich, immer wieder sei von Eltern angefragt worden, ob sich nicht eine Ferienbetreuung einrichten ließe. Die meisten Anfragen kamen von Eltern, deren Kinder den Offenen Ganztag besuchen, sie müssen auch nur die Hälfte zahlen.

Am wichtigsten bleibt aber natürlich, dass die Kinder ihren Spaß haben. Dass dies der Fall ist, merkte Marita Delvenne in den Osterferien schon morgens beim Frühstück. An dem nämlich konnten die Kinder freiwillig teilnehmen, oder aber sich erst anderthalb Stündchen später zur Herberge kutschieren lassen. „Bei den ersten Ferienspielen im Sommer haben immer nur ungefähr ein Drittel der Kinder hier gefrühstückt”, erinnert sich Delvenne. „Dieses mal waren fast alle dabei.” Vielleicht lässt sich diese Quote in den nächsten Ferienspielen ja sogar noch steigern. Denn die kommen ganz sicher, und zwar in den Sommerferien.

Sponsoren gesucht

Doch Marita Delvenne hat bis dahin noch einen ganz anderen Wunsch: Das viele Spielzeug für die Ferienspiele wird im Vorfeld stets von den Monschauer Schulen ausgeliehen. Weil sich im Laufe der Ferien natürlich stets Verschleißerscheinungen bemerkbar machen, fände sie es toll, wenn sich großzügige Sponsoren fänden.
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