Simmerath - Spatenstich bei der ehemaligen Schwimmhalle

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Spatenstich bei der ehemaligen Schwimmhalle

Von: ag
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Nahmen zur Eröffnung den Spaten in die Hand: Roger Nießen (Beigeordneter), Manfred Jansen (Gebietsdirektor Sparkasse Aachen), Karl-Heinz Hermanns (Bürgermeister), Stefan Haas (Ortsvorsteher Simmerath) und Franz Jansen (Geschäftsführer S-Immo). Foto: A. Gabbert

Simmerath. Mit einer Hiobsbotschaft hatte Ende April 2010 alles begonnen. Die Schwimmhalle an der Josef-Jansen-Sportstätte in Simmerath musste damals wegen statischer Mängel dauerhaft geschlossen werden. Die Gemeinde suchte einen Weg, um eine neue Halle zu errichten, deren Finanzierung seinerzeit aber nicht gesichert war.

Die Überlegungen gingen deshalb dahin, Schwimm- und Turnhalle abzureißen und das komplette Gelände in Bauland umzuwandeln. Durch dieses Modell konnte die neue Simmerather Schwimmhalle an der Hauptschule finanziert werden, die Anfang November 2012 eröffnet wurde. Nach dem feierlichen Spatenstich am gestrigen Freitag können nun auch die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet beginnen.

Erschließungsträger ist die Grundstücksentwicklung Simmerath GmbH. Zu den Gesellschaftern gehören die Gemeinde Simmerath und die Sparkassen Immobilien GmbH (S-Immo), die durch den Beigeordneten Roger Nießen und den Geschäftsführer der S-Immo, Franz Jansen, vertreten werden.

51 Baugrundstücke

Das Areal des neuen Baugebiets umfasst das bisheriger Gelände der Josef-Jansen-Sportstätte mit Sportheim, Schwimm- und Turnhalle. Auf dem fast drei Hektar großen Gelände sollen 51 Baugrundstücke entstehen. 40 für Einzelhäuser, zehn für Doppelhaushälften und eins für zwei Familienhäuser, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in seiner Ansprache. Das Investionsvolumen liegt bei 2,5 Millionen Euro. „Hier werden in den kommenden Wochen und Monaten beträchtliche Summen verbuddelt“, sagte Franz Jansen und zeigte sich zuversichtlich, dass alle Grundstücke schnell vermarktet werden können. Elf der Grundstücke, die im Schnitt 500 Quadratmeter groß sind, sind bereits reserviert.

Die Kaufpreise liegen zwischen 40.000 Euro (325 Quadratmeter) und 258.000 (1954 Quadratmeter/Mehrfamilienhaus), was einem Quadratmeterpreis zwischen 115 und 125 Euro entspricht. Der Verkauf erfolgt provisionsfrei. Geplant sind freistehende ein- bis zweigeschossige Häuser in offener Bauweise bei freier Wahl des Architekten und des Bauträgers.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns erkannte in der Ausweisung des Baugebietes „einen weiteren positiven Schritt in der Entwicklung der Gemeinde Simmerath“. Der besondere Reiz des Gebietes liege darin, dass man zurückgezogen aber dennoch zentral wohne. Arztpraxen, Geschäfte, Schulen und das Krankenhaus seien fußläufig gut zu erreichen.

Mit einer Familienförderung durch das sogenannte „FamBIS“ will die Gemeinde junge Familien unterstützen und motivieren, ihren Lebensmittelpunkt nach Simmerath zu legen. Gleichzeitig hofft man so der demografischen Entwicklung entgegen zu wirken.

Anspruch auf Förderung

Anspruch auf eine Förderung haben Eltern, Alleinerziehende oder Lebensgemeinschaften mit kindergeldberechtigten minderjährigen Kindern, die gemeinsam am neu gebauten Wohnsitz gemeldet sind. Bei der Anmeldung am neuen Wohnsitz dürfen die Kinder das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Förderung wird unabhängig von der Höhe des Familieneinkommens gewährt. Der Nachlass beträgt je Kind zehn Prozent auf den Preis je Quadratmeter, jedoch maximal 30 Prozent.

Für Kinder, die innerhalb von zehn Jahren zum Haushalt der geförderten Familien hinzukommen, wird ebenfalls ein Nachlass von zehn Prozent gewährt, sofern die Maximalförderung von 30 Prozent nicht überschritten wird. Die Auszahlung des Nachlasses erfolgt auf schriftlichen formlosen Antrag innerhalb von zwei Monaten nach Beziehen des neuen Hauses und Anmeldung bei der Meldebehörde. Zurückzuzahlen ist die Förderung, wenn das Haus innerhalb von Zehn Jahren verkauft.

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