Sozialwerk Eifeler Christen: Kein gesundes finanzielles Fundament

Von: ame
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Mädchen der Klasse 9a der Bischöflichen Realschule St. Ursula in Monschau beteiligten sich beim `Tag der offenen Tür` des Sozialwerkes Eifeler Christen neben einer Modenschau auch an Verkaufs- und Schminkaktionen

Imgenbroich. Das regnerische Wetter machte den Verantwortlichen beim Tag der offenen Tür des Sozialwerkes Eifeler Christen der Kommunen Monschau, Simmerath und Roetgen einen kräftigen Strich durch die Rechnung.

„Wir hätten heute hier am Gelände am Erlenweg sehr viele Möglichkeiten gehabt, uns auszubreiten, um uns der Öffentlichkeit zu präsentieren. So sahen wir uns gezwungen, alle Aktivitäten auf das Innere der Räumlichkeiten der Möbel- und Kleiderbörse in Imgenbroich zu beschränken“, zeigte sich Waltraud Haake, die 1. Vorsitzende des Sozialwerkes, enttäuscht.

Das Imgenbroicher Sozialwerk bietet eine gute Adresse Dinge entgegenzunehmen, von dem man sich trennen möchte, aber die für eine Entsorgung zu schade ist. Gut erhaltene Möbel, Textilien, Dekoartikel sowie diversen gebrauchten Hausrat werden als Spenden entgegengenommen.

Durch den Wiederverkauf dieser Artikel werden gebrauchsfähige Waren einer sinnvollen Wiederverwendung zugeführt. Das Müllaufkommen wird entsprechend reduziert. Mit den Sachspenden und dem entsprechenden Einkauf wird das Projekt des Sozialwerkes zur Beschäftigung, Bildung und Betreuung von Arbeitslosen unterstützt. Des weiteren werden Dienstleistungen und Auftragsarbeiten in Form der Reinigung von Glascontainerstellplätzen für die Stadt Monschau sowie der Beaufsichtigung von Grün- und Biocontainern im Stadtgebiet Monschau durchgeführt.

„Das Sozialwerk Eifeler Christen steht derzeit auf keinem gesunden finanziellen Fundament. Das Werk ist in seiner Existenz bedroht. Mit dem Tag der offenen Tür wollen wir nachhaltig auf uns aufmerksam machen“, erläutert Waltraud Haake.

Mit Monika und Martina Hübner sowie Ralf Boisten verfügt das Sozialwerk über drei Festangestellte. Vier Ein-Euro-Jobs werden beim Sozialwerk angeleitet und betreut. Man versucht, die Menschen wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Das Sozialwerk finanziert sich unter anderem durch Spenden und Mitgliedsbeiträge sowie durch Zuschüsse vom Bistum Aachen.

Im Vorfeld des Tages der offenen Tür hatte Gabriele Attemeier, die Betriebsleiterin des Sozialwerkes, einiges zum Gelingen des Festes in die Wege geleitet. „Durch ihre kurzfristige Erkrankung sind wir nunmehr gezwungen, das Beste aus dem heutigen Tag zu machen“, konnte sich Haake dennoch auf viele helfende Hände verlassen. Hermann Mertens, Stellvertreter im Vorstand, betätigte sich am Grill. Des weiteren wurden Getränke, Kuchen und Reibekuchen angeboten.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Günter Hochgürtel mit Chansons, Liedern und Songs sowie Tony Hudspeth mit fetzigem Rock und Blues auf seiner E-Gitarre. Der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck, Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter sowie ihr Roetgener Kollege Manfred Eis waren der Einladung zum Gelände am Erlenweg gefolgt.

Johanna Landerer-Gerards hatte ihre Klasse 9a der Bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula motiviert, beim Tag der offenen Tür des Sozialwerkes Eifeler Christen eine Modenschau durchzuführen. Des weiteren beteiligten sich die Mädchen an den Aktivitäten durch entsprechende Verkaufs- und Schminkaktionen.

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