Solistin begeistert das Publikum

Von: ck
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Kirchenkonzert bu
Gemeinsam gaben der Imgenbroicher Kirchenchor und das Akkordeon-Orchester Monschauer Land mit den Solisten Eva Schneider (2.v.l.) und Markus Berzborn (letzte Reihe rechts außen) unter der Leitung von Willi Mertgens (letzte Reihe, 3.v.r.) ein besinnliches Kirchenkonzert. Foto: Carmen Krämer

Imgenbroich. Grilldüfte, zwitschernde Vögel, spielende Kinder - die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit ist bei den meisten Menschen schon längst mit Christbaumschmuck und weihnachtlicher Dekoration in Vergessenheit geraten. Am Sonntag gab es jedoch in der Pfarrkirche St. Josef Imgenbroich die Möglichkeit, sich noch einmal zu besinnen, wie die meisten von uns das nur in der Weihnachtszeit tun.

„Den Stress und die Sorgen des Alltags vergessen” war das Ziel des Kirchen-Konzerts des Kirchenchors St. Josef Imgenbroich und des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land, die beide unter der Leitung von Willi Mertgens stehen.

Unter dem Motto „Großer Gott wir loben dich” spielte das Orchester zum Auftakt „Lascia Chio pianga” aus der Oper Rinaldo von Georg Friedrich Händel.

Sprecher Bruno Welter, Mitglied des Kirchenchors, begrüßte die trotz des guten Wetters zahlreich erschienenen Zuschauer und kündigte, stets mit einem Bezug auf die aktuellen physikalischen Untersuchungen in der Schweiz, bei denen der Mensch durch die Erzeugung des Urknalls die Schöpferrolle übernehmen wolle, die darauf folgenden Stücke an. So auch „Oblivion” von Astor Piazzollo des Akkordeon-Orchesters, bei dem Eva Schneider ein bezauberndes Solo auf ihrer Querflöte spielte.

Mit „Hör uns, Herr” nach der Melodie „Aus der neuen Welt” von A. Dvorak fuhr der Kirchenchor fort. Darauf folgten zwei „Engelsgrüße” mit dem „Ave Maria” von Franz Schubert des Akkordeonorchesters, bei dem das Saxophonsolo von Eva Schneider das Publikum sichtlich begeisterte, und „Panis Angelicus” von Cesar Franck, das ebenfalls von der jungen Kalterherbergerin auf der Querflöte begleitet wurde.

Das darauf folgende Stück, „Konzert für Orgel und Orchester G-moll” von Georg Friedrich Händel, war eine große Herausforderung für Akkordeonorchester und Orgel, weil Dirigent Willi Mertgens auf dem Altar vor dem Akkordeon-Orchester stand und gleichzeitig Markus Berzborn, der einige Meter entfernt auf der Orgelbühne saß, dirigieren musste. Trotz dieser komplizierten Situation hat das Stück, das ungefähr 15 Minuten dauert, zu einem zwischendurch eigentlich unüblichen, begeisterten Applaus geführt.

Mit dem Friedensgruß „Tebe moem” von Dimitri Bortniansky schaffte der Kirchenchor eine melancholische Stimmung, die dann von dem Auszug aus Mozarts Oper „Titus” von dem Akkordeon-Orchester durch majestätische Klänge abgelöst wurde.

Gemeinsamer Schlussgesang

Nach dem vom Kirchenchor gesungenen „Ambrosianischer Lobgesang” nach E. Gebhardt und den Schlussworten der Vorsitzenden des Akkordeon-Orchesters Andrea Krämer, die sich besonders bei den beiden Solisten Eva Schneider und Markus Berzborn bedankte, wurde das Publikum bei „Großer Gott, wir loben Dich” zum abschließenden Mitsingen animiert.
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