Höfen - Solisten begeisterten beim Weihnachtskonzert

Solisten begeisterten beim Weihnachtskonzert

Von: MD
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Beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Höfen im Einsatz: Das Klarinetten- und Querflötensextett unter Leitung von Dirigent Ralf Jansen. Foto: Monika Dosquet

Höfen. Die Weihnachtszeit ist in Höfen nun schon seit vielen Jahren fast untrennbar mit einem ganz besonderen Konzert verbunden. Die Musikvereinigung „Lyra” Höfen lud am Sonntagnachmittag, und das nun schon bereits zum 6. Mal, zu einem Weihnachtskonzert in die Pfarrkirche nach Höfen ein.

Schon eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung war an einen Sitzplatz nicht mehr zu denken. Aber das nahmen die Besucher sicher gerne in Kauf, denn eine weihnachtliche Stimmung konnte sich auf jeden Fall einstellen.

Die vielen Besucher in der Pfarrkirche konnten bei diesem Konzert mit seinen wunderschönen, teils sehr gefühlvollen aber auch zum Teil sehr temperamentvollen Stücken von ihrem Alltagsstress noch einmal Abstand nehmen.

Als dann die Musiker unter der Leitung von Dirigent Ralf Jansen, mit dem Stück „Trumpet voluntary”, vielen besser bekannt unter dem Titel „Lobet den Herrn” das Programm eröffneten, war es so still, dass man fast eine Stecknadel hätte fallen hören können. Der Youngster der Lyra, Michael Mießen, führte gekonnt und mit viel Sachverstand durch das fast zweistündige abwechslungsreiche Programm.

Es folgten im ersten Teil sowohl nationale bekannte Weihnachtslieder, wie zum Beispiel das aus Schlesien stammende Lied „Süßer die Glocken nie klingen” als auch internationale Stücke, wie zum Beispiel das sehr gefühlvolle Stück „Happy Christmas” - Der Krieg ist vorbei - oder „When a child is born”, das bekannte Arrangement von „Tränen lügen nicht”.

Aber nicht nur die 60 Musiker der Lyra zeigten, was in ihnen steckte, auch der singende Hirte Reiner Jakobs, ein musikalisches Multitalent, sorgte mit Gitarre, Mundharmonika, Panflöte und Gesang für ein richtiges weihnachtliches Flair in seiner noch bis Ende des Monats zu bestaunenden großen Landschaftskrippe.

Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich der Auftritt des Spar-Ensembles (Stefan Jansen, Ralf Dederichs, Dorothee und Heino Breuer), die mit einigen ihrer schönsten Melodien ihre Zuhörer in den Bann zogen. Das Quartett, das ebenfalls im großen Blasorchester der Lyra aktiv mitspielt, präsentierte sowohl traditionelle deutsche Lieder, wie zum Beimspiel „Was soll das bedeuten”. Aber auch der Song von Georg Friedrich Händel „Joy to the world”, wohl eines der beliebtesten und bekanntesten Lieder aus dem angelsächsischen Sprachraum, wurde gekonnt dargeboten.

Ein Novum in diesem Konzert war dann ein Klarinetten- und Querflötensextett der Lyra. Die sechs Musikerinnen (Ruth Förster, Susanne Lutterbach, Helen Krutt, Vera Gerhards, Judith Mießen und Claudia Förster) präsentierten fehlerfrei ein Repertoire traditioneller Weihnachtslieder.

Der vierte und letzte Teil des Konzertes war dann wieder mit internationalen Stücken dem großen Orchester der Lyra vorbehalten. Die Musiker zogen hier wirklich so quasi alle Register. Bei Jingle Bells, ursprünglich zur Begleitung von Pferdeschlittenrennen komponiert, wurde das Pferdegetrappel sehr realistisch durch einen gekonnten Schelleneinsatz nachempfunden. Die Geschichte des kleinen Trommlers aus dem amerikanischen Weihnachtslied „Little drummer Boy”, einem kleinen armen Jungen, der dem Jesuskind nur das Spiel auf seiner Trommel schenken kann, wurde sehr beeindruckend und gefühlvoll präsentiert, mit einer Garantie für „Gänsehaut”.

Das weihnachtliche Konzert fand dann mit dem wohl bekanntesten aller Weihnachtslieder „Stille Nacht” einen würdevollen Abschluss. Die während des Konzertes gesammelten Spenden kommen einem herzkranken Kind aus Höfen zugute.
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