Dedenborn - Sogar Robin Hood war zu Gast in der großen Zeltstadt

Sogar Robin Hood war zu Gast in der großen Zeltstadt

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Die Mannschaften sind startklar, gleich ist Anpfiff zum großen Völkerballturnier. Foto: Manfred Schmitz

Dedenborn. Ein mit abenteuerlichen Symbolen geschmücktes Banner wies den Weg auf das Dedenborner Sportplatzgelände und damit geradezu in Vergnügen: „Achtung, Freizeit!”

Zum 17. Mal initiierte der „Elternkreis junge Familien Dedenborn” dort ein großes Sommerlager. Es begann am vergangenen Mittwoch mit dem Aufbau einer Zelt - und Biwakstadt aus 40 Mobilquartieren und ging Sonntag mit gemeinsamem Frühstück und gründlicher Aufräumaktion zu Ende. Zwischen beiden Terminen lagen einmal mehr kreative und anregende Programmpunkte.

Bestimmende Themen des Mittelalters - wie die Sagen und Mythen um Robin Hood und seine verschworenen Freunde - bestimmten das Tagesgeschehen - und eine spannende Nachtwanderung. Sie musste aufgrund am späten Freitag über dem Rurtal niedergehender Gewitter auf Samstagabend verschoben werden. Freilich bedeutete dies keine Beeinträchtigung purer Erlebnisfreude!

Das Organisationsteam des pulsierenden Heerlagers um die federführend verantwortlichen Helmut Kaulard alias Graf Robert und grüner Rebell Robin, Vereinsvorsitzenden Bernd Dickmann, Gabi Wege, Conny Boitz, Ingo Schmitz, Gennaro Miano und Reiner Dietrich, in Gestalt des Sheriffs von Nottingham, hatte gute Arbeit geleistet, um in der Tat „der ganzen Familie” schöne und unbeschwerte Ferienstunden in herrlicher Nordeifelnatur zu ermöglichen.

So wurden in einem Veranstaltungsspektrum, das junge und jung gebliebene Herzen höher schlagen ließ, sausende Wildentenrennen inszeniert, durch ein verwirrendes Maislabyrinth gestromert, eine Burg erstürmt, Bogenschusswettkämpfe und sportliche wie Geschicklichkeits-Vergleiche arrangiert, zu Elternabenden mit Klön und Schnack am behaglichen Lagerfeuer gebeten, bei Tropenhitze ins erquickende Erlebnisschwimmbad abgetaucht, Orientierungsrallyes, Ritterturniere und Burgfestspiele durchgeführt. Auch ein Ausflug ins bei Klein und Groß gleichfalls beliebte Bubenheimer Spieleland durfte im reizvollen Geschehen nicht fehlen.

„Wir haben 105 junge und erwachsene Teilnehmer, davon 25 Betreuer”, sagt Lagerleiter Helmut Kaulard. Er verwies zugleich auf eine willkommene Anerkennung, die Inszenierern wie Nutzern des Sommerlagers zuteil wurde. Die Simmerather Raiffeisenbank förderte die sozial wie für den Zusammenhalt der Demer Dorfgemeinschaft wertvolle und seit 1994 nachweislich erfolgreiche Arbeit des Elternkreises mit einem Spendenscheck über 1000 Euro.

Schließlich wartet nach den fesselnden Ferienspielen 2010 das Unterhaltungsangebot 2011 bereits auf zahlreiche alte und neue Liebhaber. In diesem Jahr waren die weitest entfernt lebenden Teilnehmer eigens aus der Mainmetropole Frankfurt angereist, etliche Gäste kamen überdies aus Norden der Städteregion.
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