Simmerath - Simmerather Tiefbauausschuss sieht Probleme beim Ravel-Radweg

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Simmerather Tiefbauausschuss sieht Probleme beim Ravel-Radweg

Von: Mü
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Zwar ist die Fahrbahn an der Z
Zwar ist die Fahrbahn an der Zufahrt zum Kämpchen in Lammersdorf schon vorbereitet für die Aufnahme einer Schwelle, doch im Simmerather Tiefbauausschuss hielt man wenig davon, hier wie auch am Wiehweg dem kreuzenden Radweg die Vorfahrt zu geben. Foto: Münker

Simmerath. Befremden löste in Simmeraths Tiefbauausschuss die Mitteilung aus, dass das Straßenverkehrsamt der Städteregion es abgelehnt hatte, so zumindest die Mitteilung der Verwaltung, die Planung für die Verkehrsregelung bei Kreuzungen des Ravel-Radwegs mit Straßen vorzustellen und zu erläutern.

Stattdessen wurde nur auf verschiedene Lösungen für Querungssituationen hingewiesen, die mit den belgischen und luxemburgischen Partnern erarbeitet wurden und über den gesamten Verlauf des „Premium-Radwegs” beibehalten werden sollten.

Danach sollte der Radweg bei der Kreuzung mit klassifizierten Straßen und Gemeindestraßen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen vorfahrtrechtlich untergeordnet werden, bei der Kreuzung mit Wirtschaftswegen und Anliegerstraßen sollten die Benutzer des Radwegs das Vorfahrtrecht erhalten. Ergänzend sollten beidseitige Rampen bei den Kreuzungen auf den Anliegerstraßen den Verkehr bremsen.

Der Tiefbauausschuss aber sah in Lammersdorf vor allem bei der Querung des Radwegs mit dem Wiehweg sowie bei der Einfahrt zum Kämpchen erhöhte Unfallgefahr, wenn man den viel befahrenen Straßen das Vorfahrtrecht nehme. Dazu wusste ein Ausschussmitglied, dass im Nachbarland Belgien sogar für Wirtschaftswege das Vorfahrtrecht vorgesehen sei.

Wenig Verständnis hatte man dafür, dass die Radfahrer so von Kreuzung zu Kreuzung mit wechselnden Vorfahrtsituationen rechnen müssten.

Die Radfahrer müssten, wie auch sonst überall, auf die Verkehrsbeschilderung achten, sah Beigeordneter Roger Nießen.

Mit den Stimmen von CDU und FDP stimmte der Ausschuss zwar schließlich der Planung der Städteregion für die vier Kreuzungen in Lammersdorf zu, allerdings mit dem Zusatz, dass diese auch für eventuelle Folgen (Unfälle) verantwortlich sei.
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