Simmerath - Simmerather Sekundarschule will starten

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Simmerather Sekundarschule will starten

Von: P. St.
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Auf dem Weg zur Sekundarschule
Auf dem Weg zur Sekundarschule: Die umfangreiche Sanierung des Hauptschulgebäudes Simmerath schreitet voran: Die neue Mensa steht bereits. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Zielstrebig verfolgt die Gemeinde Simmerath das Ziel, zum Schuljahr 2012/13 eine Sekundarschule einzurichten. Voraussetzung ist dafür allerdings, dass die Kooperationsverhandlungen mit der Nachbargemeinde Hürtgenwald weiterhin positiv verlaufen.

Der Simmerather Rat gab durch einen einstimmigen Beschluss zur Fortführung dieser Verhandlungen am Donnerstagabend ein klares Signal. Zeitgleich tagte auch der Rat der Gemeinde Hürtgenwald, wo das Signal in Richtung Simmerath nicht ganz so ausgeprägt ausfiel. Zwar wurde mit der CDU/FDP-Mehrheit beschlossen, die Verhandlungen fortzuführen, aber seitens der Schulleitung der der Hauptschule Kleinhau wurde auch deutlich gemacht, dass durchaus auch Kooperationsmodelle mit den Gemeinden Kreuzau und Nideggen eine Chance erhalten sollten.

Gelingt die Fünfzügigkeit?

Die Bestrebungen in Hürtgenwald und Simmerath gehen dahin, eine „vertikale Lösung”, so Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, anbieten zu können. Dies würde bedeuten, dass man sowohl am Schulstandort Simmerath wie auch Kleinhau die Klassen fünf bis zehn einrichten könnte. Voraussetzung dafür ist aber die Fünfzügigkeit (drei Eingangsklassen einem und zwei am anderen Standort). Bei nicht ausreichender Schülerzahl käme es zur „horizontalen” Lösung (die Klassen fünf bis sieben und acht bis zehn an je einem Standort).

Man verfolge bei der Einrichtung der Sekundarschule einen „sehr ambionierten Zeitplan”, so der Bürgermeister. Zum Schuljahr 2012/13 solle der Schulbetrieb starten, bis 31. Dezember 2011 muss bei der Bezirksregierung der Antrag vorliegen. Bis dahin soll noch eine Infoveranstaltung für die dritten und vierten Schuljahre in der Aula des Franziskus-Gymnasiums Vossenack (das ebenfalls eine Kooperation zugesichert hat) stattfinden. Außerdem gibt es noch eine Elternbefragung, ein pädagogisches Konzept muss aufgestellt werden, und die Schulkonferenzen müssen entsprechende Beschlüsse fassen. Bis dahin dürfte das Land auch das geänderte Schulgesetz verabschiedet haben.

Gelingt der regionale Konsens?

„Etwas Sorge” äußerte Klaus Stockschlaeder (Grüne), „dass uns die Nachbarn noch Knüppel zwischen die Beine werrfen können.” Laut Schulgesetz ist nämlich der regionale Konsens mit den Nachbarkommunen herzustellen.

Bruno Löhrer (CDU) wünschte sich, dass man möglichst bald zu einem Ergebnis komme, während Hermann-Josef Bongarf (FDP) das Gelingen einer vertikalen Lösung begrüßen würde: „Das würde die Akzeptanz enorm erhöhen.”

Für Stefan Weber (UWG) war es ein wichtiger Aspekt, wie die Lehrer zum angestrebten Kooperationsmodell stehen. Laut Bürgermeister Hermanns stehe die Hauptschule Simmerath zu „100 Prozent” hinter dem Konzept, während es in Hürtgenwald auch Tendenzen zu anderen Kooperationspartnern gebe. Wichtig sei es aber, über den Tag hinaus zu planen, denn sicher sei, dass in allen Kommunen die Schülerzahlen in den nächsten Jahren rückläufig seien.
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