Simmerather Ortsvorsteher feierlich vereidigt

Von: ho
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Die neuen (und alten) Ortsvertreter mit Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns vor der Rurseekulisse (hinten v. li.): Stefan Haas, Gerhard Schmitz, Ralph Löhr, Marc Topp, Franz-Josef Hammelstein und Sander Lutterbach. In der unteren Reihe zu sehen (v. li.): Helmut Kaulard, Ulrich Offermann, Maren Franz, Karl-Heinz Hermanns, Christoph Poschen und Günter Scheidt. Foto: Hoffmann

Simmerath. Wenn vor dem Sitzungssaal im Simmerather Rathaus Stehtische mit Knabbereien und Getränken aufgebaut wurden, steht in der Regel Festliches an. Dies war auch am Donnerstagabend der Fall, wo eigentlich nur die 2. Sitzung des Simmerather Gemeinderates auf der Tagesordnung stand.

Allerdings hatte man vor dieser die Vereidigung der in der Woche davor gewählten Ortsvorsteher ins Programm genommen.

Alle einvernehmlich gewählt

Wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zu Sitzungsbeginn nochmals betonte, war es ihm ein Anliegen, dieses Prozedere in angemessener Form und in einem würdigen Rahmen durchzuführen. Zur vergangenen Wahl der Ortsvorsteher hielt Hermanns zudem fest: „Ich finde es sehr angenehm, dass alle Ortsvorsteher einvernehmlich und parteiübergreifend gewählt wurden“.

In Nordrhein-Westfalen sind die den Ortsvorstehern betreffenden Angelegenheiten in § 39 der Gemeindeordnung geregelt. Danach müssen sie in dem Bezirk (Ortsteil) wohnen, für den sie gewählt wurden. Ferner müssen Ortsvorsteher nach der genannten Rechtsvorschrift dem Gemeinderat angehören oder ihm angehören können. Unter die letzte Rechtsvorgabe fallen in Simmerath Maren Franz aus Strauch und Ulrich Offermann aus Kesternich, die beide nicht dem Gemeinderat angehören.

Wie Bürgermeister Hermanns vor der Vereidigung weiter erklärte, soll der Ortsvorsteher die Belange seiner Ortschaft gegenüber dem Gemeinderat vertreten. Zudem kann er für das Gebiet seiner Ortschaft mit der Erledigung bestimmter Geschäfte der laufenden Verwaltung beauftragt werden, wozu er dann im Beamtenverhältnis als Ehrenbeamter ernannt wird. Diese Handhabung ist auch in Simmerath gegeben. Hermanns erläuterte, dass die Ortsvorsteher beispielsweise Lebensbescheinigungen und Referenzen ausstellen können, wozu sie von der Gemeinde dann auch ein Dienstsiegel erhalten.

Vor Verleihung der entsprechenden Urkunden und des gemeinsam gesprochenen Vereidigungstextes wollte Hermanns noch festgehalten wissen: „Ich freue mich, dass wir unter den elf Ortsvorstehern mit Maren Franz nun endlich auch eine Frau haben“.

Nach der Ratssitzung ging es dann an die eingangs erwähnten Stehtische und Knabbereien, wo sich die Ortsvorsteher im lockeren Gespräch austauschten. Neu im Geschäft als Repräsentant ihres Ortes sind im übrigen Helmut Kaulard aus Dedenborn, Franz-Josef Hammelstein aus Lammersdorf, Sander Lutterbach aus Rurberg, Gerhard Schmitz aus Woffelsbach und Maren Franz aus Strauch.

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